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Kirsty1
Sunday, March 19, 2006 6:47 PM
Sonntag 26. März 9.00 - 10.30 Uhr


Wird Papst Benedikt XVI zum zweiten Mal eine römische Pfarrkirche besuchen: Dio Padre Misericordioso. Das neue Gotteshaus in dem am Stadtrand gelegenen Viertel Tor Tre Teste stammt aus der Hand des US-amerikanischen Stararchitekten Richard Meier und war schon vor seiner Eröffnung vor zwei Jahren Anziehungspunkt für mehrere Zehntausend Architekturinteressierte.


Live Übertragung über CTV hier:




www.vatican.va/news_services/television/index_ge.htm


K-TV überträgt auch.
Kirsty1
Thursday, March 23, 2006 1:52 PM
RÖMISCHE NOTIZEN

Benedikt in der Vorstadt


CHRISTA LANGEN-PEDUTO


Am kommenden Sonntag besucht Papst Benedikt XVI. eine Pfarre seines Bistums Rom. Das Gotteshaus dieser Gemeinde ist etwas Besonderes. Die Kirche „Dio Padre Misericordioso“ (Barmherziger Gottvater) erinnert mit ihren drei weißen Zementsegeln an ein Schiff. Sie steht mitten auf der „Piazza“ im einfachen Wohnviertel Tor Tre Teste am Stadtrand. Selbst im Dunkeln strahlt sie Helligkeit aus. Die Römer nennen sie auch „Kirche des dritten Jahrtausends“.


Der berühmte amerikanische jüdische Architekt Richard Meier hat darin seine Vorstellungen von Kirche der Zukunft verwirklicht. Hoffnung, Glaube, Offenheit und Transparenz wollte er zum Ausdruck bringen. So schuf Meier die Kirche in Gestalt eines Schiffs, das in die Zukunft führt, im Zusammenspiel geometrischer Formen.


Längst ist diese eigenwillige Konstruktion nicht nur kultureller Mittelpunkt des Vorortes, sondern auch Touristenattraktion geworden. Zehntausende besuchen die Kirche jährlich. Sie wurde im Oktober 2003 eingeweiht und gehört zu einem Sonderbauprogramm der Diözese Rom für 50 Kirchen in Vorstädten.


Nun kommt in das weiße Gotteshaus also der Gast in Weiß. „Dio Padre Misericordioso“ zählt zu den wenigen Pfarreien im Bistum, die Johannes Paul II. nicht mehr besuchen konnte. Vor allem deshalb gehöre sie jetzt zum Programm der ersten Gemeindebesuche von Benedikt, sagt Pfarrer Gianfranco Corbino. In einem großen Zelt und in einer Baracke feierte der 42-jährige Geistliche die Messe, solange es hier keine Kirche gab. Doppelt so viele Besucher wie anderswo in Rom kommen nun sonntags hierher zum Gottesdienst. Don Gianfranco hat es mit seinem Charisma auch geschafft, in dieser jungen Gemeinde einen Chor nur aus Jugendlichen auf die Beine zu stellen. Bei der Messe mit dem Papst wird natürlich dieser Chor singen.


Den ersten Pfarrbesuch in seinem Bistum absolvierte Benedikt am 18. Dezember in Casalbertone im römischen Osten. Dort steht seine Titelkirche als Kardinal von 1977 bis 1993, ehe er als Titelkirche Velletri-Segni und dann als Dekan des Kardinalskollegiums traditionell (das suburbikarische) Ostia erhielt. Das sei für ihn wie „eine Rückkehr nach Hause“, hatte er in Casalbertone zu Beginn seiner Predigt gesagt. Früher war er dort oft zu Gast gewesen.


Anfang Februar hat der Papst die Kirche Sant'Anna an der Via di Porta Angelica besucht. Das unscheinbare Gotteshaus ist die Pfarrkirche für die rund 500 Bewohner des Vatikanstaates seit dessen Gründung durch die Lateranverträge im Jahre 1929.


Am 1.Mai wird Benedikt XVI. das Marienheiligtum „Divino Amore“ im römischen Süden besuchen. Zum Klerus seiner Diözese hält der Papst seit Beginn seines Pontifikats engen Kontakt. Anfang März hat er bei der traditionellen Audienz zur Fastenzeit für die römischen Priester ihnen Rede und Antwort gestanden.



www.merkur.de/11363.0.html?&no_cache=1
Kirsty1
Saturday, March 25, 2006 2:39 PM
Ein strammes Programm für Papa zur Zeit....
Kirsty1
Sunday, March 26, 2006 8:33 PM
Papa wurde ganz herzlich begrüßt und er sieht heute wunderschön aus, ganz in rosa. Mein Eindruck bis jetzt, er ist total entspannt und frisch. Gerade wird er mit einer Ansprache begrüßt.
Das war eine schöne Messe, aber doch etwas anders wie sonst aber Papa hat sich wunderbar darauf eingestellt. Es muß auch nicht immer, alles perfekt sein ...ist euch auch aufgefallen, das bei der Kommunion, das Klingeln gefehlt hat?


















.....wie schön er ist.......












Kirsty1
Sunday, March 26, 2006 8:34 PM
Benedikt XVI. verliest "Vermächtnis"


Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag bei einem Gemeindebesuch in Rom eine Botschaft der Liebe und der Hoffnung verlesen, die er als Vermächtnis seines verstorbenen Vorgängers bezeichnete.

Johannes Paul II. habe den Text am 3. April vergangenen Jahres verlesen wollen, doch starb er in der Nacht zuvor. „Der Menschheit, die manchmal verloren und beherrscht von der Macht des Bösen und des Eigennutzes und der Angst scheint, bietet der wiederauferstandene Herr das Geschenk seiner Liebe, die vergibt, versöhnt und die Seele der Hoffnung öffnet. Es ist eine Liebe, die Herzen ändert und Frieden bringt“, verlas der Papst aus dem Text.

Am Samstag feierte Benedikt auf dem Petersplatz in Rom vor mehreren zehntausend Gläubigen eine Messe mit den 15 neu ernannten Kardinälen. Er überreichte den Würdenträgern jeweils einen goldenen Ring, in den ein Kreuz und Benedikts päpstliches Siegel eingraviert sind, als Zeichen für ihre Treue zur katholischen Kirche. Der Kardinalsring solle für die Erneuerung ihres Gelöbnisses gegenüber Jesus Christus und der Kirche stehen, sagte der Papst. Die Geistlichen waren am Freitag in den Kardinalsrang erhoben worden.

Familienmitglieder, Freunde und weitere Gläubige schwenkten auf dem Petersplatz Fahnen der Heimatländer der neuen Kardinäle. Unter den neuen Würdenträgern sind der Bischof von Hongkong, Joseph Zen, ein offener Kritiker Chinas, Erzbischof Stanislaw Dziwisz, der langjährige Privatsekretär des verstorbenen Papstes Johannes Paul II., und Erzbischof William Levada, der Papst Benedikts frühere Aufgabe als Präfekt der Katholischen Glaubenskongregation übernommen hat. Auch drei Asiaten wurden in den Kardinalsrang erhoben. Mit den Neuaufnahmen hat sich die Zahl der Kardinäle auf 193 erhöht. 120 von ihnen sind unter 80 Jahre alt und damit in einem Konklave zur Wahl eines neuen Papstes berechtigt.




www.vienna.at/engine.aspx...:news-welt
Kirsty1
Wednesday, March 29, 2006 7:34 PM
Frei vorgetragene Ansprache Benedikts XVI. bei seinem zweiten Besuch in einer römischen Pfarrgemeinde (26. März 2006)

Die Kirche in Rom ist lebendig und keine "kirchliche Bürokratie"

ROM, 29. März 2006 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die Ansprache, die Benedikt XVI. am Sonntag nach der Heiligen Messe in jener modernen Pfarrei im römischen Vorstadtviertel Tor Tre Teste gehalten hat, die Gott, dem barmherzigen Vater, geweiht ist. Der Heilige Vater, der keinerlei Unterlagen bei sich hatte, würdigte das lebendige Glaubensleben der römischen Kirche.



* * *



Lieber Pfarrer, liebe Freunde!

Ich sehe, dass Ihr wirklich eine lebendige Pfarrgemeinde seid, in der alle mitarbeiten und einer die Last des anderen trägt, wie der heilige Paulus sagt. Und auf diese Weise tragt Ihr zum Wachstum des lebendigen Gebäudes des Herrn bei, das die Kirche ist. Dieses Gebäude ist nicht aus materiellen Steinen errichtet, sondern aus lebendigen Steinen; es wird von den Getauften gebildet, die sich alle für den Glauben der anderen verantwortlich fühlen und miteinander die Freude über das Getauftsein sowie über die Erkenntnis Gottes im Angesicht Jesu teilen. Aus diesem Grund setzt Ihr euch dafür ein, dass diese Pfarrei wirklich wachsen kann.

Wir nähern uns dem Osterfest, und dabei werden uns zwei Aspekte des christlichen Lebens vorgelegt: der eine ist eine Steigung, eine Aufstiegsbewegung, die sogar etwas schwierig sein kann; der andere ist immer das Licht Gottes, das Licht unseres Herrn.

Ich möchte euch lediglich für euren Einsatz danken. In einer Pfarrei so viele tatkräftige Menschen zu sehen, die die Kranken besuchen, den Notleidenden helfen und den Pfarrer unterstützen, eine gute Feier der Liturgie zu gewährleisten, ist eine Freude für den Bischof von Rom, der ich bin, auch wenn die konkrete Tätigkeit vom Kardinalvikar ausgeübt wird. Dennoch spüre ich diese Verantwortung und bin wirklich froh, sehen zu dürfen, dass Rom – das "alte Rom" – ein "junges Rom" ist und in lebendigen Pfarrgemeinden vor Leben sprüht.

Der Glaube muss gefördert werden, denn außerhalb Italiens denkt man, dass es in Rom nur Zeremonien und kirchliche Bürokratie und kein großes kirchliches Leben gibt. Dabei kann Letzteres gerade in den römischen Vorstadtvierteln beobachtet werden. Rom ist jung; die Kirche ist immer wieder von neuem jung. Ich finde es großartig, diese rege Teilnahme zu sehen. Alles, was ich tun kann, ist Danke zu sagen und euch dazu ermutigen, unter der Leitung eures Pfarrers so weiterzumachen. Und schon jetzt will ich euch allen frohe Ostern wünschen!



www.zenit.org/german
benedetto.fan
Friday, June 30, 2006 7:27 PM

....noch ein paar ansichten!











[IMG]
s2.bilder-hosting.de/img/87KVH.jpg[/IMG]





(von vorn)


(von hinten)




(die sakralen utensilien sind vom feinsten, von BULGARI)






[Modificato da benedetto.fan 30/06/2006 19.50]

Jil
Sunday, August 27, 2006 11:26 AM
Über den Bau der Kirche habe ich mal eine Doku gesehen. Sehr beeindruckend.

Zuerst war ich eher, mmh, sagen wir mal etwas enttäuscht....ich fand diese supermoderne Kirche mitten im Arbeiterviertel doch etwas unpassend. Ich mag auch sowieso eher die alten Kirchen. Aber je länger ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr gefiel mir der Entwurf von Richard Maier.


die sakralen utensilien sind vom feinsten, von BULGARI



Mann gönnt sich ja sonst nichts.

Danke für die tollen Bilder, benedetto-fan!
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