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Kirsty1
Tuesday, May 09, 2006 4:49 PM
Pfingsten: Charismatische Gemeindeerneuerung begeht 40-jähriges Gründungsjubiläum mit Papst Benedikt XVI. in Rom


ROM, 9. Mai 2006 (ZENIT.org).- Mehr als 10.000 Mitglieder der Gemeinschaften der katholischen charismatischen Erneuerung aus über 60 Ländern werden an der Pfingstvigil mit Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom teilnehmen. Sie wollen mit dem Oberhirten der Weltkirche und miteinander eine "Erneuerung im Geist des Gebetes, der Heiligkeit, der Gemeinschaft und der Verkündigung" feiern.

Die Begegnung mit dem Heiligen Vater, die in Verbindung mit dem Päpstlichen Rat für die Laien organisiert wird und zu der mehr als 125 Bewegungen und Geistliche Gemeinschaften nach Rom eingeladen wurden, beginnt am Samstag, dem 3. Juni 2006, gegen 16.00 Uhr. Hunderttausende von Mitgliedern aus den Bewegungen werden zwei Stunden später, ab 18.00 Uhr, mit Papst Benedikt die Feierliche Vesper zum Hochfest von Pfingsten beten.

Das Großereignis fällt in diesem Jahr mit dem 40. Jahrestag der Gründung der Charismatischen Gemeindeerneuerung zusammen. Aus diesem Anlass wird die italienische Gemeindeerneuerung bei der Gestaltung der Pfingstvigil auf dem Petersplatz in besonderem Maße mitwirken.

Der internationale und seit 1993 päpstlich anerkannte Verband der Charismatischen Erneuerung (ICCRS), dessen Hauptsitz direkt im Vatikan angesiedelt ist, wird mit dem historischen Papsttreffen die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen einläuten. Die Charismatische Erneuerung entstand im Februar 1967 in Pittsburgh, Pennsylvania (USA). Eine Lobpreisfeier und zwei Internationale Konferenzen sollen das Festprogramm abrunden.

Die verschiedenen Veranstaltungen dienen dazu, Ursprung und Geschichte dieses Erneuerungswegs im Heiligen Geist neu in Erinnerung zu rufen – insbesondere jenen Augenblick, in dem die Gründergestalten die Ausschüttung des Heiligen Geistes erleben durften. Seitdem spricht man in diesem Zusammenhang von jener "Taufe" im Heiligen Geist, die an die Erfahrung der christlichen Urgemeinde und ihre Erkenntnis der unterschiedlichen Charismen anknüpft, mit denen die Gemeinde damals dank des Gebetes der Apostel beschenkt wurde.

Oreste Pesare, Direktor des ICCRS, sieht die Festivitäten rund um den 40. Jahrestag der Gründung der Charismatischen Erneuerung als große Chance an, um "die unmittelbar anstehende Feier des Pfingstfestes reicher und fruchtbarer zu machen". Außerdem kündigt er an, dass die Gemeinschaften der Erneuerung am Pfingstsonntag an der Heiligen Messe auf dem Petersplatz teilnehmen werden. Papst Benedikt XVI. wird der Eucharistiefeier vorstehen.

Um Pfingsten 2006 zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen und um den Heiligen Geist in der Öffentlichkeit für sein unaufhörliches Wirken zu preisen, organisiert seine Organisation zusammen mit den Gruppen der Charismatischen Erneuerung Italiens im Anschluss an den Gottesdienst ein großes Gemeinschaftstreffen im Stadion der 14 Kilometer von Rom entfernten Stadt Marino. "Wir erwarten rund. 10.000 Teilnehmer", so Pesare. "Die Begegnung steht unter dem Motto 'Meine Seele preist die Größe des Herrn' und bietet die Möglichkeit, Gott für sein tägliches Wirken in jedem von uns und für alles, was er durch den Heiligen Geist zu geschehen erlaubt, die Ehre zu geben."

Für Oreste Pesare ist der Heilige Geist, der oftmals als der "unbekannte Gott" bezeichnet wird, derjenige, "der mit seiner Gnade unermüdlich das Leben von Tausenden von Menschen in allen Ecken der Welt verändert, die mit erneuerter Freude eben durch die Erfahrung der 'Taufe im Geist' ein neues Leben gerade in diesem Heiligen Geist beginnen. Er ist derjenige, den wir öffentlich ehren und rühmen möchten, um dadurch dem Aufruf zu folgen, der sowohl durch Johannes Paul II. als auch durch Benedikt XVI. an die Charismatische Erneuerung und die ganze Kirche erging, nämlich: die "Pfingstkultur" und das Wirken des Heiligen Geistes im Leben der Kirche und in jedem Gläubigen zu verbreiten."

Die Begegnung im Stadion von Marino werde aus "Momenten des Gebetes, des Hörens, des Zeugnis und der Anrufung des Geistes" bestehen und mit einer Lobpreisfeier enden – "einem Konzert und einem Tanz, der zu Ehren des Heiligen Geistes von Künstlern unterschiedlicher Länder als Gebet aufgeführt wird".

P. Raniero Cantalamessa, Prediger des Päpstlichen Hauses, sowie P. Tom Forrest, einer der Initiatoren der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche, werden im Rahmen der Feier über das Wirken und die Macht des Heiligen Geistes sprechen.

In der italienischen Stadt Fiuggi wird dann vom 5. bis zum 9. Juni eine Internationale Konferenz stattfinden, die allen Mitgliedern der Charismatischen Erneuerung offen steht und an der voraussichtlich mehr als 1.000 Delegierte aus rund 70 Ländern teilnehmen werden. Unter den Vortragenden befinden sich Allan Panozza, Präsident des ICCRS; Bischof Joseph Grech aus Australien; Kevin und Doroty Ranaghan, P. Tom Forrest sowie Sr. Nancy Kellar aus den USA; P. Diego Jaramillo und Moisés Azevedo aus Lateinamerika; P. Bart Pastor aus Asien; Jean Pliya aus Afrika sowie Charles Whitehead, Matteo Calisi und Kim Kollins aus Europa.

Vom 9. bis 11. Juni wird in derselben Stadt ein Kongress für die über 300 Leiter der charismatischen Erneuerungsbewegung abgehalten. Er soll dazu dienen, "auf unsere Anfänge zurückzublicken", erläutert Parese. Man wolle darüber nachdenken, "ob wir der Intention Gottes treu waren und voller Freude jene Herausforderungen annehmen, die der Heilige Geist im dritten Jahrtausend für uns bereithält".




www.zenit.org/german/
Dinabella
Wednesday, May 10, 2006 12:23 PM
Vatikan: Vor dem Pfingst-Treffen

Mehr als 10.000 Mitglieder der Gemeinschaften der katholischen charismatischen Erneuerung aus über 60 Ländern werden an der Pfingstvigil mit Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom teilnehmen. Sie wollen mit dem Oberhirten der Weltkirche und miteinander eine "Erneuerung im Geist des Gebetes, der Heiligkeit, der Gemeinschaft und der Verkündigung" feiern. Die Begegnung mit dem Heiligen Vater, die in Verbindung mit dem Päpstlichen Laienrat organisiert wird und zu der mehr als 125 Bewegungen und geistliche Gemeinschaften nach Rom eingeladen wurden, beginnt am Samstag, dem 3. Juni, gegen 16.00 Uhr. Hunderttausende von Mitgliedern aus den Bewegungen werden zwei Stunden später, ab 18.00 Uhr, mit Papst Benedikt die Feierliche Vesper zum Hochfest von Pfingsten beten. Das Großereignis fällt in diesem Jahr mit dem 40. Jahrestag der Gründung der Charismatischen Gemeindeerneuerung zusammen. Aus diesem Anlass wird die italienische Gemeindeerneuerung bei der Gestaltung der Pfingstvigil auf dem Petersplatz in besonderem Maße mitwirken.
(zenit 10.05.06 sk)
www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=78148

Kirsty1
Saturday, May 20, 2006 1:46 PM
Zuerst der Glaube, dann die LiturgieEin Gespräch mit dem Sekretär der Gottesdienst-Kongregation, dem indischen Erzbischof Malcolm Ranjith



DT vom 20.05.2006





Rom (DT) Man hat die Kirche der modernen Welt geöffnet. Man hat das Verhältnis zu den anderen christlichen Konfessionen und zum Islam und Judentum neu formuliert. Man nahm sich der Medien an, sorgte sich um Entwicklung, Friede und soziale Gerechtigkeit. Man hat Fragen der kirchlichen Struktur und der Bildung sowie die Aufgaben der Laien in der Welt von heute erwogen. Das alles waren Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Kirche stand da wie ein Flugzeug, das starten kann und soll. Aber dann hat es nie abgehoben. Der "Höhenflug der Kirche" fand einfach nicht statt. So beschreibt Erzbischof Ranjith den großen Defekt der katholischen Kirche in der nachkonziliaren Zeit. Der 1947 im indischen Polgahawela geborene Kurienmann ist seit Dezember vergangenen Jahres Sekretär - und damit zweiter Mann - der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Zusammen mit dem Präfekten, dem aus Nigeria stammenden Kardinal Francis Arinze, leitet er das vatikanische Dikasterium, das für mögliche Reformen in der Liturgie der katholischen Weltkirche zuständig ist. Dass er indischer Abstammung ist, sieht man Ranjith nicht auf den ersten Blick an. Es gibt Inder, die sehen indischer aus. Aber wenn er mit seinen Händen und langen Fingern die Bedeutung seiner Worte unterstreicht, erkennt man den Asiaten. Sein vollständiger Name lautet Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don. Was da im Einzelnen Name und Vorname ist, weiß in Rom niemand so genau. Für die meisten ist er einfach Erzbischof Ranjith. Dass er, der bis dahin im diplomatischen Dienst des Vatikans tätig war, vor fünf Monaten wieder an die Kurie zurückgekehrt ist, war eine der ganz wenigen Personalentscheidungen, die Papst Benedikt XVI. bisher getroffen hat. Die Liturgie ist ein Thema in Rom. Aber bei einem Gespräch in einem der schlichten Empfangsräume der Gottesdienst-Kongregation macht Ranjith schnell deutlich, dass sofortige Änderungen nicht zu erwarten sind. Viel ist in den vergangenen Wochen davon gesprochen worden, dass die Art und Weise, wie man in der Kirche Gottesdienste feiert, dem neuen Papst ein Dorn im Auge ist. Von einer Reform der Liturgiereform ist die Rede. Noch als Präfekt der Glaubenskongregation hat Kardinal Ratzinger vieles dazu geschrieben. Die Gerüchte überschlugen sich, als Papst Benedikt im Sommer vergangenen Jahres den Oberen der von Erzbischof Lefebvre gegründeten Pius-Bruderschaft, Bernard Fellay, empfing. Auf den Internet-Seiten der Traditionalisten ist seither zu lesen, Rom "bewege sich", was die Zulassung der tridentinischen Messe angehe. Noch vor Ostern war in Rom zu hören, der deutsche Papst werde sehr bald die Frage der Riten klären und den generellen Gebrauch des alten Messbuchs wieder zulassen. Aber dann geschah nichts. Ist denn die Liturgie überhaupt noch ein Thema? Ja, bestätigt Erzbischof Ranjith. Und für ihn steht sie in direkter Beziehung zu dem Befund, dass das "Flugzeug Kirche" nach dem Konzil nicht abgehoben habe. Das Zweite Vatikanum, so Ranjith, habe die Kirche auf den neuesten Stand der Zeit bringen und gegen den Säkularimus der Moderne wappnen wollen. Aber genau das Gegenteil sei anschließend - gegen den Willen des Konzils - geschehen: Der Säkularismus sei in die Kirche eingebrochen und habe das befallen, was im Zentrum jedes "Aggiornamento", also im Mittelpunkt aller Reformen und Fortentwicklungen hätte stehen müssen: der Glaube. Der Glaube an die Nähe Gottes, an die übernatürliche Wirksamkeit der Sakramente, an die Gegenwart Jesu Christi in Messe und Eucharistie. Papst Benedikt, meint Ranjith weiter, sei fest überzeugt, dass die Liturgie das Herzstück des Aufbruchs der Kirche hätte sein müssen. Indem sie aber gleichermaßen säkularisiert und zu einer Feier der Menschen wurde, habe der Kirche die Glaubenskraft für einen Aufbruch gefehlt. Ob er ein Beispiel nennen könne. Ranjith lächelt. Beim Weltjugendtag 1997 in Paris, so erzählt er, sei ein Mädchen ans Mikrophon getreten und habe Papst Johannes Paul II. gebeten, er solle doch seinen Priestern sagen, dass sie wieder von Gott sprechen. Das hat Ranjith beeindruckt. Vielerorts gehe es heute in der Liturgie nicht mehr um Gott, um die Anbetung, um die schweigende Verehrung Jesu Christi, sondern um den Menschen. Was aber sei zu tun? Wenn es zu einer Reform oder einer Erneuerung des sakralen Charakters der Liturgie kommen solle, müsse es auch so etwas geben wie eine liturgische Bewegung. Die Erneuerung der eucharistischen Frömmigkeit etwa lasse sich nicht mit einem "Motu proprio" des Papstes verordnen. Die Antwort Ranjiths ist klar: Diese liturgische Bewegung, die es brauche, sei im Grunde ein neues Erwachen des Glaubens. Für den indischen Erzbischof geht es nicht um einen Indult und diese oder jene Sondergenehmigung für Gruppen, die wieder die alte Messe feiern wollen, sondern um die Rückgewinnung des Glaubens an die Gegenwart Gottes in der Kirche und insbesondere in der Feier der Eucharistie. Und der Papst? Was tue der Papst? Benedikt XVI. ist für Ranjith der hoch intelligente Beobachter, der ganz genau wisse, in welcher Lage sich die Kirche befinde. Und der eben genau jene Glaubensbewegung entfachen wolle, die auch der Liturgie ihren sakralen und übernatürlichen Charakter zurückzugeben vermag. Die Kongregation für den Gottesdienst, so Ranjith, stehe bereit, den Anweisungen des Papstes zu folgen. Aber man hat den Eindruck, als sei Papst Benedikt noch davon entfernt, mit konkreten Schritten oder Änderungen auf dem Gebiet der Liturgie tätig werden zu wollen. Am Samstag vor Pfingsten trifft der Papst bei einer abendlichen Vigil auf dem Petersplatz mit Mitgliedern und Anhängern von mehr als 130 kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften zusammen. Am Tag zuvor werden diese sich in fünfzig Kirchen Roms versammeln, um, so heißt es im Programm des Päpstlichen Laienrats, der das Treffen organisiert, im Gebet "die Wege des Heiligen Geistes" zu bereiten. Ob Papst Benedikt diesen neuen Gemeinschaften jene neue liturgische Bewegung, die im Grunde eine Glaubensbewegung ist, ans Herz legen wird? Das Gespräch mit dem indischen Erzbischof Ranjith jedenfalls hat deutlich gemacht, dass der Papst in Fragen der Liturgie nicht irgendeine Verordnung oder Änderung erlassen will, sondern auf das Wesentliche zielt: eine Wiederbelebung und Vertiefung des Glaubens.
Autor: VON GUIDO HORST






www.die-tagespost.de/Arch...p?ID=23562




Das Gespräch mit dem indischen Erzbischof Ranjith jedenfalls hat deutlich gemacht, dass der Papst in Fragen der Liturgie nicht irgendeine Verordnung oder Änderung erlassen will, sondern auf das Wesentliche zielt: eine Wiederbelebung und Vertiefung des Glaubens.








Ich finde das Interview, sehr interessant. Da wartet wirklich nicht nur, eine schwierige Entscheidung, auf den Papst.
Kirsty1
Wednesday, May 24, 2006 10:08 PM
24. Mai 2006, 10:08



Stafford: Geistliche Gemeinschaften sind wunderbare Quelle



Sie hätten „den geistlichen Hunger von Hunderttausenden von Laien gestillt“, meinte der ehemalige Vorsitzende des Päpstlichen Laienrates.

Vatikan (www.kath.net) Zu Pfingsten wird Papst Benedikt XVI. verschiedene geistliche Laienbewegungen- und Gemeinschaften empfangen. Radio Vatikan sprach mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Päpstlichen Laienrates Kardinal James Francis Stafford über die Bedeutung der neuen Laiengemeinschaften für die Kirche. „Diese Menschen haben den geistlichen Hunger von Hunderttausenden von Laien gestillt“, erklärte Stafford.

„Die Kirche ist heute mit der Herausforderung konfrontiert, dass die Laien nach einem tieferen Verständnis ihrer Rolle als Christen suchen, sei es in der Familien und in den Ehen, bei ihrer Arbeit, in der Politik oder in ihrer Rolle als Bürger. Sie haben in den Laien-Gemeinschaften eine wunderbare Quelle gefunden, in der sie ihre Rolle als christliche Laien vertiefen können.“

Natürlich dränge sich die Frage auf, „warum diese Laien ihre eigenen Pfarren nicht als Ort sehen, in denen sie diese Anliegen verwirklichen können“, meinte der Kardinal. „Ich denke, dass die neuen Laien-Gemeinschaften innerhalb ihrer Pfarreien das Bewusstsein für die Bedeutung einer gründlicheren Katechese und der Dokumente des zweiten vatikanischen Konzils schärfen und die Rolle der Laien in der Kirche und in der Welt stärken.“




www.kath.net/detail.php?id=13736
Kirsty1
Tuesday, May 30, 2006 5:54 PM
30/05/2006 15.22.52



Vatikan: Papst trifft geistliche Bewegungen


Den Papst und die neuen geistlichen Gemeinschaften verbindet eine besondere Freundschaft. Das zumindest sagt der Präsident des Päpstlichen Laienrats, Stansilaw Rylko. In der Tat, am kommenden Samstag hat der Papst die kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften auf den Petersplatz eingeladen, zu einer Gebetsvigil vor dem Pfingstfest. Der Laienrat stellte das Ereignis heute in einer Pressekonferenz vor, und Rylko betonte, dieses Treffen sei eine der ersten Entscheidungen des neuen Papstes gewesen:


„Der Papst hat diesen Wunsch wirklich in der ersten offiziellen Audienz, die er mir als Präsident des Päpstlichen Laienrates gewährt hat, zum Ausdruck gebracht. Das war der 14. Mai 2005. Das Treffen ist eine wichtiges Zeichen der Kontinuität mit dem Dienst Johannes Pauls II. Er sah in diesen neuen Gruppierungen kostbare Gaben des Heiligen Geistes für die Kirche von heute und ein großes Zeichen der Hoffnung für die Menschheit in unseren Tagen. Als Präfekt der Glaubenskongregation war Kardinal Ratzinger an der Seite Johannes Pauls II. ein einflussreiches Sprachrohr. Für die geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften wurde er zum aufmerksamen Gesprächspartner und geschätzten Ratgeber. Er sieht in den Bewegungen lebendige Ausdrucksformen des Glaubens und in ihren Werken ‚Anzeichen für die Zukunft’.“


Zur Gebetsvigil am Samstag werden mehr als 300.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet. Radio Vatikan überträgt ab 15 Uhr 45 mehr als vier Stunden live und mit deutschem Kommentar. Sie empfangen uns über Kurzwelle 7.235 kHz und im Großraum Rom über Mittelwelle 1.260 kHz.



(rv 30.05.06 bp)



www.oecumene.radiovatican.../index.asp
Kirsty1
Tuesday, May 30, 2006 5:55 PM

Kaum ist die Polenreise vorbei, stehen schon neue Termine an....hier mal für Pfingsten.





Samstag, 3.Juni 17.30 Uhr
Pfingstvigil mit Mitgliedern der kirchlichen Bewegungen und neun Geistlichen Gemeinschaften auf dem Petersplatz (20.30 Uhr)






Sonntag, 4. Juni 9.30 Uhr (Pfingsten)
Heilige Messe im Petersdom (9.30 Uhr)
Kirsty1
Wednesday, May 31, 2006 3:24 PM
Publikationsdatum: 2006-05-30

"Die Schönheit des Christseins": Neue kirchliche Bewegungen bereiten sich auf das Treffen mit Benedikt XVI. vor

ROM, 30. Mai 2006 (ZENIT.org).- Hunderttausende Mitglieder der neuen kirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften sind auf dem Weg nach Rom, um am Pfingstreffen teilzunehmen, das Papst Benedikt XVI. einberufen hat. Aus diesem Anlass fand heute, am 30. Mai, im Vatikan die Vorstellung des II. Weltkongresses der Kirchlichen Bewegungen und der Neuen Gemeinschaften statt. Der Kongress steht unter dem Thema: "Die Schönheit, Christ zu sein, und die Freude, es mitzuteilen" (Rocca di Papa, 31. Mai-2. Juni). Neben dieser Veranstaltung wurde auch die Organisation sowie das Programm des Pfingstreffens vom 3. Juni auf dem Petersplatz mit Papst Benedikt XVI. erläutert.

Für Erzbischof Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien, ist die Begegnung mit dem Heiligen Vater am Vorabend zum Pfingstfest ein wichtiges Signal für die Weiterführung des Lehramts von Johannes Paul II. Dieser habe in den neuen Bewegungen wertvolle Gaben des Heiligen Geistes für die Kirche von heute sowie ein großes Zeichen der Hoffnung für die Menschheit unserer Zeit gesehen.

Erzbischof Rylko erinnerte daran, dass die Beziehungen Benedikts XVI. mit den kirchlichen Bewegungen "auf die Mitte der sechziger Jahre zurückgehen, als er noch Professor in Tübingen war". Er unterstrich, dass der Papst in den Bewegungen starke Ausdrucksformen sehe, den Glauben zu leben. Sein theologischer Beitrag zur Definition der kirchlichen Identität der Bewegungen sei grundlegend. Bereits wenige Tage nach seiner Wahl, so Erzbischof Rylko, habe Papst Benedikt ihn am 14. Mai 2005 auf die Notwendigkeit eines neuen Treffens der Bewegungen mit dem Nachfolger Petri angesprochen. So gehöre die Organisation des diesjährigen Pfingstreffens zu den ersten von Benedikt XVI. persönlich veranlassten Schritten überhaupt.

In Bezug auf den vom Päpstlichen Rat für die Laien organisierten Weltkongress der Bewegungen präzisierte Erzbischof Rylko, dass an ihm ungefähr hundert Bewegungen und neue Gemeinschaften teilnehmen würden. Zu diesen kämen Vertreter der Dikasterien der römischen Kurie sowie eine ökumenische Delegation hinzu. Letztere setze sich aus acht Repräsentanten verschiedener christlicher Konfessionen zusammen.

Im Mittelpunkt der Arbeiten des Kongresses steht nach Erzbischof Rylko die für alle Jünger Christi unvermeidbare Frage, "wie der Glanz der Schönheit Christi der heutigen Welt weitergegeben werden kann". Die Erfahrung der Schönheit des Christseins habe in unseren Tagen gerade in den neuen kirchlichen Bewegungen einen besonders fruchtbaren Boden gefunden.

Abschließend betonte der Erzbischof, dass die Christen der Welt verkünden müssten, dass das Evangelium keine Utopie sei, sondern ein Weg hin zum erfüllten Leben. Der Glaube sei "keine Last, kein Joch, das den Menschen erdrückt, sondern ein faszinierendes Abenteuer, das dem Menschen in seinem vollen Menschsein die ganze Würde und Freiheit der Söhne Gottes wiedergibt". Christus müsse der Welt deshalb als die einzige Antwort auf jene Sehnsucht nach Glück vorgestellt werden, die wir in unserem Herzen tragen: "Mit einem Wort: Die Christen müssen jene Schönheit aufstrahlen lassen, der so viele Menschen dank der kirchlichen Bewegungen und der neuen Gemeinschaften begegnet sind."

Bischof Josef Clemens, Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien, erklärte anschließend die Kriterien für die Struktur der Arbeiten des Kongresses und die Wahl der Vortragenden.

Die drei Hauptreferate sind den Kardinälen Christoph Schönborn, Marc Quellet und Angelo Scola anvertraut. Ihre Aufgabe ist es nach Bischof Clement, die christologischen ("Christus, der Schönste der Söhne Adams"), die ekklesiologischen ("Die Schönheit des Christseins") und die pastoralen ("Kirchliche Bewegungen und neue Gemeinschaften in der Mission der Kirche – Prioritäten und Perspektiven") Fragestellungen zu formulieren. Runde Tische sollten zu einer Reflexion über die grundlegenden Aspekte der Tätigkeiten der Bewegungen führen.

Laut Bischof Clemens hat die Nachfrage an der Teilnahme bei weitem die Aufnahmekapazität überschritten. Die Zahl der Kongressteilnehmer sei auf 300 beschränkt. Diese Teilnehmer repräsentierten 100 Bewegungen. Damit habe sich die Zahl der teilnehmenden Bewegungen im Vergleich zum Jahr 1998 mehr als verdoppelt.

Die Organisation der Gebetsvigilien, die am Freitagabend in ganz Rom stattfinden werden, sei den einzelnen Bewegungen anvertraut worden. Das Vikariat der Diözese Rom habe dazu die Basiliken sowie zahlreiche weitere Kirchen sowohl im Zentrum als auch in den Randgebieten der Stadt zur Verfügung gestellt.

Alle Initiativen, Gebets- und Liedtexte der Tage des Pfingsttreffens können auf der mehrsprachigen Webseite www.laici.org eingesehen werden.

Am Samstag wird um 18.00 Uhr die Vesper der Gemeinschaften mit dem Heiligen Vater auf dem Petersplatz stattfinden. Bischof Clemens teilte mit, dass zu Beginn ein Brief der aufgrund einer Krankheit verhinderten Gründerin der Fokolar-Bewegung, Chiara Lubich, verlesen wird. Außerdem werde man Psalme singen und Ansprachen von Andrea Riccardi (Gemeinschaft San'Egidio), Julian Carron (Gemeinschaft und Befreiung) und Kiko Arguello (Neokatechumenaler Weg) hören. Die Liturgie finde mit einem Gedenken an das Sakrament der Firmung ihren Abschluss.

Es wird die Teilnahme von über 300.000 Menschen aus aller Welt erwartet. Die Gebetsvigil am Samstag wird vom staatlichen italienischen Fernsehen RA2 live übertragen. "Radio Vatikan" bietet eine Sonderübertragung in fünf Sprachen an, unter anderem auf Deutsch.

Bischof Josef Clemens dankte abschließend der italienischen Regierung, der Gemeinde Rom, dem Zivilschutz und allen Freiwilligen für die gute Zusammenarbeit bei der komplexen Organisation des Ereignisses.




www.zenit.org/german/
Kirsty1
Wednesday, May 31, 2006 3:25 PM
Publikationsdatum: 2006-05-30

Erzbischof Stanislaw Rylko über das bevorstehende Pfingstreffen der neuen Bewegungen mit Benedikt XVI.

Interview mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Laien

ROM, 30. Mai 2006 (ZENIT.org).- Am Samstag, dem 3. Juni, wird Papst Benedikt XVI. am Vorabend des Pfingstfests mit mehr als 100.000 Mitgliedern von kirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften aus aller Welt im Vatikan zusammenkommen.

Die Vorbereitung und Durchführung dieses Ereignisses hatte der Heilige Vater Erzbischof Stanislaw Rylko anvertraut. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien zeigt sich im folgenden Interview mit ZENIT davon überzeugt, dass der Petersplatz in jener Nacht zu einem Cenaculum [Obergeschoß, an dem sich die Apostel nach dem Tod Jesu versammelten, Anm. d. Red.] unter freiem Himmel werde, "wo die um den Nachfolger Petri versammelten Gemeinschaften zusammen eine neuerliche Ausgießung des Heiligen Geistes erbeten werden".

ZENIT: Wann wurden Sie mit den Vorbereitungsarbeiten zu diesem zweiten Treffen der neuen kirchlichen Gemeinschaften beauftragt? Was hat Papst Benedikt Ihnen gesagt?

-- Erzbischof Rylko: Der Heilige Vater Benedikt XVI äußerte seinen Wunsch, mit den kirchlichen Bewegungen und den neuen Gemeinschaften zusammenzutreffen, als er mir als Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Laien die erste offizielle Audienz gewährte. Das war am 17. Mai 2005. Und dank einer außerordentlichen Fügung handelte es sich um den Vorabend zum Pfingstfest!

Die Einladung des Papstes ist von allen Bewegungen mit großer Freude, Begeisterung und Dankbarkeit angenommen worden. Und sofort wurde unter der Leitung des Dikasteriums mit dem intensiven geistigen Vorbereitungsarbeiten für dieses ganz besondere Ereignis begonnen.

ZENIT: Welche Hoffnungen verbindet der Heilige Vater mit diesem Pfingsttreffen?

-- Erzbischof Rylko: Der Papst hat die Vorbereitungen aus nächster Nähe mitverfolgt. Das zeigen auch jene Worte, die er am Sonntag, dem 21. Mai, nach dem "Regina Caeli" sprach: "Während ich mich auf die apostolische Reise nach Polen vorbereite, ist in meinem Herzen und Gebet auch das bedeutende Pfingstvigil-Treffen (am Samstag, den 3. Juni) gegenwärtig. Dieser Anlass wird mir die Freude schenken, auf dem Petersplatz zahlreichen Mitgliedern von mehr als 100 kirchlichen Bewegungen und Neuen Gemeinschaften aus der ganzen Welt zu begegnen. Ich weiß gut, worin ihr bildender, erzieherischer und missionarischer Reichtum besteht, der vom geliebten Papst Johannes Paul II. so sehr geschätzt, unterstützt und ermutigt wurde."

Benedikt XVI. beobachtet diese neuen Vereinigungen schon seit vielen Jahren, und er tut dies mit der Zuneigung des Theologen und Hirten. In unserer postmodern, zutiefst säkularisierten Welt bemerken wir, wie der Glaube bei vielen Menschen in einem besorgniserregenden Maße abnimmt. Vor diesem Hintergrund erscheinen diese neuen Charismen als wichtige Zeichen der Hoffnung, als kraftvolle Wege, um den Glauben zu leben, als Stätten, wo die Begegnung mit Christus begünstigt wird, der das Leben der Menschen radikal umgestaltet, indem er vielen eine außerordentliche Begeisterung für die Evangelisierung schenkt.

Diese Wirklichkeiten sind Frucht von immer wieder auftretenden neuen Ausgießungen des Heiligen Geistes im Leben der Kirche, also von Initiativen, die sich kein Mensch hätte ausdenken, die niemand hätte planen können. Es sind völlig unverdiente Geschenke, die das Gottesvolk mit tiefer Dankbarkeit annehmen muss. Und ich glaube, dass der Papst im bedeutsamen Kontext des Hochfests von Pfingsten nicht zögern wird, mit Nachdruck an die ganze Kirche zu appellieren, sich diesen Gaben des Heiligen Geistes immer mehr zu öffnen. Und zugleich wird er die Bewegungen dazu ermutigen, der Sendung der Kirche weiterhin großzügig und begeistert zu dienen.

ZENIT: Wie werden die entscheidenden Augenblicke dieses Treffens aussehen?

-- Erzbischof Rylko: Das Treffen der Bewegungen und der Neuen Gemeinschaften mit dem Heiligen Vater wird eine wunderbare Epiphanie der Kirche sein, in der die ganze Vielfalt und Verschiedenheit dieser charismatischen Gaben zum Ausdruck kommt, die sich gegenseitig bereichern und gleichzeitig ein Zeugnis einer tiefen kirchlichen Gemeinschaften sind. Die Begegnung wird dem liturgischen Ablauf der ursprünglichen Vespern vom Hochfest Pfingsten folgen, und während der Feier, die um 18.00 Uhr beginnt, werden die Teilnehmer dazu eingeladen, die Gnade des Sakraments der Firmung zu erneuern. Der bedeutendste Augenblick wird sicherlich dann kommen, wenn der Heilige Vater seine Ansprache an die Anwesenden richtet.

In Erwartung der Ankunft des Papstes werden sich die Teilnehmer ab 16.00 Uhr in einem Klima der meditativen Einstimmung auf dem Petersplatz versammeln, abwechselnd Lieder singen und beten sowie Abschnitte aus Ansprachen von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. an die Bewegungen hören. Es wird auch eine Reihe von persönlichen Zeugnissen geben. Es wird eine große Anzahl von Teilnehmern erwartet, die aus mehr als 100 kirchlichen Bewegungen und Neuen Gemeinschaften kommen.

Um die Kommunikation zu erleichtern, bietet "Radio Vatikan" einem Service mit Simultanübersetzung auf Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch an. Am Pfingstsonntag wird der Papst als Krönung all dessen, was am Vorabend geschieht, die um 9.30 Uhr auf dem Petersplatz die Eucharistie feiern; und er lädt alle ein, an dieser Heiligen Messe teilzunehmen.

Ein letzter Hinweis: Am Abend vor dem Treffen, also am Freitag, dem 2. Juni, werden jeweils ab 19.00 Uhr in den verschiedenen Basiliken und Kirchen Roms Gebetswachen stattfinden. Sie werden von verschiedenen Bewegungen organisiert, um die ganze Kirche Roms in dieses Ereignis mit einzubeziehen.

ZENIT: Dem Treffen des Papstes mit den Bewegungen geht eine andere wichtige Veranstaltung voraus: die 2. Weltkonferenz der kirchlichen Bewegungen und Neuen Gemeinschaften, die vom 31. Mai bis zum 2. Juni in Rocca di Papa bei Rom stattfindet. Worum geht es dabei?

-- Erzbischof Rylko: An dieser Konferenz werden 300 Personen teilnehmen, unter denen sich Delegierte von hunderten Bewegungen und Neuen Gemeinschaften, unterschiedlichste Persönlichkeiten sowie Vertreter anderer Kirchen und christlicher Gemeinschaften befinden. Das Motto der Konferenz lautet: "Die Schönheit, Christ zu sein, und die Freude, dies weiterzugeben". Es wurde von jenen Worten inspiriert, die Papst Benedikt XVI. am Tag des offiziellen Beginns seines Pontifikats sprach: "Es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium, von Christus gefunden zu werden. Es gibt nichts Schöneres, als ihn zu kennen und anderen die Freundschaft mit ihm zu schenken" (vgl. Predigt vom 24. April 2005).

In der säkularisierten Welt von heute geben die Neuen Gemeinschaften und Bewegungen, die als Geschenk des Heiligen Geistes für die Kirche entstanden sind, auf eindrucksvolle und überzeugende Weise Zeugnis dieser Schönheit. Heute reicht es tatsächlich nicht aus, über Christus zu sprechen. Es ist, wie Johannes Paul II. uns sagte, unbedingt erforderlich, den anderen Christus durch ein überzeugend gelebtes christliches Leben zu zeigen(vgl. Apostolisches Schreiben Novo Millennio ineunte, Nr. 16).

In diesem Sinn werden die Kongressteilnehmer dazu eingeladen, gemeinsam über die "kirchliche Reife" der Bewegungen und Gemeinschaften nachzudenken, ein Weg, den Papst Karol Wojtyla den Gemeinschaften bereits vor acht Jahren während des unvergessenen Treffens am 30. Mai 1998 ans Herz legte. Der Kongress wird aus Dialog und Zeugnis bestehen und von tiefer kirchlicher Kommunion sowie dem Hinhören auf das geprägt sein, was der Heilige Geist der Kirche heute sagen will. Und sie wird sich ganz auf Christus, "den schönsten aller Menschenkinder", konzentrieren (vgl. Ps 45).

ZENIT: Was sind die häufigsten Schwierigkeiten bei der Eingliederung dieser neuen kirchlichen Realitäten in die Kirche?

-- Erzbischof Rylko: Als Papst Benedikt XVI. noch Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre war, hat er hervorgehoben, dass uns der Heilige Geist immer dann, wenn er eingreift, mit der völlig unerwarteten Neuheit seiner Gaben in Staunen versetzt. Folglich braucht man sich nicht wundern, wenn neue Charismen auch zur Ursache einer gewissen Störung in der gewohnten pastoralen Praxis der Diözese und der Gemeinden werden. Es gibt Laien und Hirten, denen es sehr schwer fällt, die wahre Bedeutung dieser Geschenke zu erfassen. Und selbst heute mangelt es nicht an Misstrauen und Widerständen. Außerdem sind die Bewegungen und Gemeinschaften auch selbst jenen Gefahren ausgesetzt, die aus einer Haltung herrühren, die Kardinal Ratzinger mit bestimmten "pubertären" Eigenschaften in Verbindung gebracht hat – zum Beispiel die Überheblichkeit von Neubekehrten, einseitige Äußerungen oder die Gefahr, die eigene Erfahrung als etwas Absolutes anzusehen. Um diesen Gefahren, die es auf der einen und auf der anderen Seite gibt, vorzubeugen, führte Johannes Paul II. den Gemeinschaften eine wichtige Richtlinie vor Augen.

In der Enzyklika Redemptoris missio lud er sie an jener Stelle, wo es um die Bewegungen geht, dazu ein, sich in einer bescheidenen Haltung der Dienstbereitschaft in die Ortskirchen einzugliedern. Und die Hirten bat er, diese Gemeinschaften mit väterlicher Herzlichkeit aufzunehmen (vgl. 72).

Kardinal Ratzinger hat den Bewegungen und Hirten seinerseits empfohlen, sich immer vom Heiligen Geist belehren und reinigen zu lassen (vgl. "I movimenti ecclesiali e la loro collocazione teologica", in: "I movimenti nella Chiesa", ed. Päpstlicher Rat für die Laien, 49). Das Wichtige ist, dass die Bewegungen in der Kirche wirklich als eine Gabe des Heiligen Geistes verstanden werden und nicht nur als ein Problem. Und die Erfahrung des Päpstlichen Rates für die Laien lässt die Aussage zu, dass das Bewusstsein für dieses Geschenk unter den Hirten stark zugenommen hat.

ZENIT: Kann Pfingsten 2006 ein neues Pfingstfest für die Kirche werden?

-- Erzbischof Rylko: Ich bin mir sicher, dass das Treffen der Bewegungen mit Papst Benedikt XVI., genauso wie jenes am 30. Mai 1998 mit dem Diener Gottes Johannes Paul II., ein wichtiger Meilenstein im Leben dieser Bewegungen und ein starkes Zeichen der Hoffnung für die ganze Kirche sein wird. Am kommenden 3. Juni wird sich der Petersplatz in ein Cenaculum [Obergeschoß, an dem sich die Apostel nach dem Tod Jesu versammelten, Anm. d. Red.] unter freiem Himmel verwandeln, wo die um den Nachfolger Petri versammelten Gemeinschaften zusammen eine neuerliche Ausgießung des Heiligen Geistes erbeten werden: "auf dass der Heilige Geist die Herzen der Gläubigen erfülle und allen die Botschaft der Liebe Christi, des Retters der Welt, verkündet werde", wie es Benedikt XVI. am Sonntag, dem 21. Mai, ausdrückte.





www.zenit.org/german/
Kirsty1
Wednesday, May 31, 2006 4:44 PM
31/05/2006 16.35.25



Vatikan: Papst ruft Bewegungen zum Gehorsam








Die Papst Benedikt XVI. hat den kirchlichen Bewegungen für ihren missionarischen Dienst gedankt und zur Gemeinschaft mit der Amtskirche aufgefordert. In einer Botschaft an den Weltkongress der kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften betonte der Papst deren wichtige Rolle für die Weltkirche betont. Die Bewegungen seien Teil der „lebendigen Struktur“ der Kirche und stets bereit, im Auftrag des Papstes oder der Bischöfe zu arbeiten. Er vertraue dabei auf ihren Gehorsam, so der Papst weiter. Wichtigste Aufgabe sei nicht die Rechtfertigung der eigenen Existenz, sondern der „Aufbau des Leibes Christi mitten unter den Menschen“. Jedes Problem müsste von den Bewegungen im Gefühl tiefer Gemeinschaft und in Übereinstimmung mit den „rechtmäßigen Hirten“ getroffen werden.

Der Kongress tagt ab heut in Rocca di Papa nahe Rom und steht unter dem Motto "Die Schönheit, Christ zu sein, und die Freude, es anderen mitzuteilen". Hauptreder der dreitägigen Veranstaltung sind die Kardinäle Christoph Schönborn aus Wien, Marc Ouellet aus Quebec und Angelo Scola aus Venedig. Nach Angaben des Päpstlichen Laienrates werden Vertreter von mehr als 100 geistlichen Gemeinschaften aus aller Welt erwartet. Es ist das zweite Treffen dieser Art. Den ersten Kongress hatte Papst Johannes Paul II. 1998 initiiert.

Im Anschluss an den Kongress hat der Papst am Samstag zu einer Gebetsvigil auf den Petersplatz geladen. Hier werden 300.000 Mitglieder der geistlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften erwartet.

(rv 31.05.06 bp)




www.oecumene.radiovaticana.org/ted/index.asp
Kirsty1
Wednesday, May 31, 2006 8:43 PM
Vollkommener Ablass für die Teilnehmer der Pfingstvigil mit dem Papst


ROM, 31. Mai 2006 (ZENIT.org).- Die Teilnehmer der Begegnung der kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften mit dem Heiligen Vater auf dem Petersplatz in Rom am Vorabend des Pfingstfests können einen vollkommenen Ablass erwerben.

Mit dieser Entscheidung ist die Apostolische Pönitentiarie im Namen Benedikts XVI. einer entsprechenden Bitte von Erzbischof Stanislaw Rylko nachgekommen. Der Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Laien ist für die Organisation der Pfingstreffens verantwortlich.

Somit wird jener vollkommene Ablass, der laut "Enchiridion Indulgentiarum" allen Gläubigen bewilligt wird, die "zu Pfingsten in einer Kirche oder einem Gebetshaus andächtig am feierlichen Gesang oder Gebet der Hymne 'Veni Creator' teilnehmen", auf den Vorabend des Pfingstfests ausgedehnt.

Die Teilnehmer des Treffens, das am 3. Juni stattfindet, werden diesen Ablass auch dann empfangen können, wenn es ihnen aufgrund der großen Andrangs nicht möglich sein sollte, in den Petersdom zu gelangen.

Zum Empfang des vollkommenen Ablasses gehören neben dem feierlichen Gesang oder Gebet des "Veni Creator" eine Gesinnung, die von jeder Anhänglichkeit an die Sünde frei ist, die sakramentale Beichte, der Empfang der Eucharistie sowie das Gebet für die Anliegen des Heiligen Vaters.

Laut Can. 992 des Codex des kanonischen Rechts und Nr. 1472 des Katechismus der Katholischen Kirche ist der Ablass der "Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereitet ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet."






www.zenit.org/german/
Kirsty1
Thursday, June 01, 2006 7:59 PM
Samstag 3. Juni 15.45 -20.00
Vesper am Hochfest Pfingsten
Beginn der Übertragungen um 15.45 Uhr
mit Bildern von den Vorbereitungen
Der Papst kommt um 17.30 Uhr an
Die Vesper beginnt um 18.00 Uhr und endet gegen 20.00 Uhr
Petersplatz
Koproduktion

CTV - RAI hier:



www.vatican.va/news_services/television/index_ge.htm



K-TV übterträgt auch live.
Kirsty1
Thursday, June 01, 2006 8:00 PM
Sonntag, 4. Juni 10.00-12.00 Uhr (Pfingsten)
Heilige Messe Petersplatz

Live Übertragung hier:



www.vatican.va/news_services/television/index_ge.htm





K-TV überträgt auch live.
Kirsty1
Thursday, June 01, 2006 8:03 PM
Montag 5. Juni ca. 19.30 - 21.00
Tagung der Diözese Rom Lateranbasilika



Live Übertragung über CTV hier:




www.vatican.va/news_services/television/index_ge.htm



Übertragung von K-TV ?
Kirsty1
Friday, June 02, 2006 7:25 PM
Das steht morgen an
Kirsty1
Saturday, June 03, 2006 7:31 AM
Publikationsdatum: 2006-06-02

EWTN überträgt das Pfingsttreffen des Papstes mit den kirchlichen Bewegungen


ROM, 2. Juni 2006 (ZENIT.org).- EWTN überträgt am Samstag die Begegnung von Papst Benedikt XVI. mit rund 300.000 Mitgliedern kirchlicher Bewegungen und neuer geistlicher Gemeinschaften auf dem Petersplatz. Beginn ist um 16.00 Uhr.

Vier Stunden lang wird die Pfingstvigil in deutscher, englischer, spanischer und französischer Sprache mit dem Kommentar von "Radio Vatikan" aus Rom gesendet. Eine Wiederholung ist für Pfingstsonntag, 00.00 Uhr, angesetzt.

Zu Pfingsten wird auf EWTN ab 10.00 Uhr das Pontifikalamt mit dem Heiligen Vater zu sehen.




www.zenit.org/german/
Kirsty1
Saturday, June 03, 2006 3:42 PM
Es geht bald los.......
Kirsty1
Saturday, June 03, 2006 7:25 PM











Kirsty1
Saturday, June 03, 2006 7:26 PM
Das steht morgen an....
Kirsty1
Sunday, June 04, 2006 12:37 PM




















04/06/2006 11.50.41



Vatikan: Nichts geht ohne den Geist




Pfingsten ist ein Lehrstück gegen Egoismus und Machtdenken. Papst Benedikt XVI. warnte in seiner Pfingstpredigt davor, den Menschen und die eigenen Leistungen zu überschätzen. Vor rund 60.000 Menschen auf dem Petersplatz rief der Papst in einer kurzen und prägnanten Predigt die Bedeutung des Pfingstfestes in Erinnerung:
"Der Stolz und der Egoismus des Menschen führen immer zu Spaltungen, errichten Mauern der Gleichgültigkeit, des Hasses und der Gewalt. Der Heilige Geist hingegen befähigt die Herzen, die Sprachern aller zu verstehen, weil er die Brücker einer authentischen Kommunikation zwischen Er de und Himmel wieder aufbaut. Der Heilige Geist ist die Liebe."
Menschliches Handeln und Planen - auch innerhalb der Kirche - sei unnütz, ohne die Gaben des Heiligen Geistes.
"Sicher, der Herr erbittet unsere Mitarbeit, aber jeder Antwort unsererseits muss seine Initiative vorausgehen: Sein Geist ist der wahre Protagonist der Kirche. Die Wurzeln unseres Seins und unseres Handelns liegen im Schweigen der Weisheit und Vorsehung Gottes."


Pfingsten wird als christliches Fest erstmals im Jahr 130 erwähnt. Es entstand aus dem jüdischen Wochenfest (Schawuot) fünfzig Tage nach dem Passahfest. Die orthodoxe Kirche feiert am Pfingstsonntag das Fest der Dreifaltigkeit und am Pfingstmontag die Geistsendung. Für die katholische Kirche währt das Hochfest Pfingsten von der ersten Vesper am Vorabend bis zur zweiten Vesper am Sonntag.


(rv 04.06.06 bp)













[Modificato da Kirsty1 04/06/2006 13.10]

[Modificato da Kirsty1 04/06/2006 13.12]

Kirsty1
Monday, June 05, 2006 12:20 PM
05/06/2006 10.31.42



Vatikan: Grundsatzrede



Papst Benedikt XVI. wird heute eine Grundsatzrede zum Thema Katechese halten. Anlaß ist ein Kongress über Glaubensweitergabe, den das Bistum Rom in der Basilika San Giovanni im Lateran abhält. Thema des Kongresses ist "Die Freude am Glauben und die Erziehung der kommenden Generationen". In den nächsten drei Tagen will der Kongress das Pastoralprogramm des Bistums für 2007 erarbeiten.

(rv 05.06.06 sk)




www.oecumene.radiovatican.../index.asp
Kirsty1
Tuesday, June 06, 2006 7:21 AM
und die Bilder...









Kirsty1
Tuesday, June 06, 2006 1:42 PM

06/06/2006 12.45.19



Vatikan: Papst für positive Sicht von Sexualität



Papst Benedikt XVI. hat sich für eine ganzheitliche Sicht der Liebe in der Erziehung ausgesprochen. Benedikt XVI. sprach vor 4000 Teilnehmer der Diözesankonferenz von Rom zum Thema „Die Freude am Glauben“. Bei dem Treffen geht es um die Frage, wie der Glaube an die nächste Generation weitervermittelt werden kann. Die größte Gefahr gehe von zwei Tendenzen in der Gesellschaft aus, so der Papst: „Eine von ihnen ist der Agnostizismus, er entspringt der Beschränkung der menschlichen Vernunft zu einer rein berechnenden und funktionalen Vernünftigkeit. Diese neigt dazu, den religiösen Sinn zu ersticken, der dem Innersten unseres Wesens eingeschrieben ist. Die andere ist die Relativierung und Entwurzelung, die die heiligsten Bindungen des Menschen und seine edelsten Gefühle zerstört, mit dem Ergebnis, dass die Menschen geschwächt, und unsere Beziehungen zueinander unsicher und instabil werden.“ Wesentlich sei, so Benedikt, das Bewusstsein, von Gott geliebt zu sein und diese Liebe auch weiterzugeben. Weiter betonte der Papst die Bedeutung der Wahrheitsfrage. Die Sehnsucht nach Wahrheit gehöre zum Wesen des Menschen, daher dürfe sie bei der Glaubensweitergabe nicht ausgeklammert werden. „Besonders die Jugendlichen, die in sich heftig den Ruf der Liebe verspüren, müssen von dem Vorurteil befreit werden, dass das Christentum mit seinen Geboten und Verboten der Freude der Liebe allzu viele Hindernisse in den Weg stelle, besonders dass das Christentum verhindere, das wahre Glück in der gegenseitigen Liebe zwischen Mann und Frau zu finden. Im Gegenteil, der christliche Glaube und die christliche Ethik wollen diese Liebe nicht ersticken, sondern diese heilen, stärken und wahrhaft frei machen: Genau das ist der Sinn der zehn Gebote, die nicht eine Folge von „Neins“ sind, sondern ein großes „Ja“ zur Liebe und zum Leben.“ Daher dürfe die große Frage nach Liebe bei der Weitergabe des Glaubens nicht ausgeklammert werden: „Wenn wir es täten, würden wir ein kopflastiges und leibloses Christentum anbieten, dass einen Jugendlichen, der sich dem Leben öffnet, nicht wirklich interessieren kann. Wir müssen hinführen zu einer ganzheitlichen Sicht der christlichen Liebe, wo die Liebe zu Gott und die Liebe zum Menschen untrennbar verbunden sind und wo die Liebe zum Nächsten eine äußerst konkrete Aufgabe ist.“ Neben dem Verlangen nach Liebe sei die Sehnsucht nach Wahrheit Teil des menschlichen Wesens. Deswegen dürfe die Frage nach der Wahrheit nicht ausgeklammert werden. „In der Erziehung der kommenden Generationen dürfen wir keinerlei Angst haben, die Wahrheit des Glaubens mit den gültigen Errungenschaften des menschlichen Wissens zu konfrontieren. Der Dialog zwischen Glaube und Vernunft, wenn er mit Ehrlichkeit und Kraft geführt wird, eröffnet in überzeugender Weise die Möglichkeit, die Vernünftigkeit des Glaubens an Gott wahrzunehmen, nicht irgendeines Gottes, sondern der Glaube an den Gott, der sich in Jesus Christus geoffenbart hat. Liebe jungen Menschen von Rom, laßt euch mit Vertrauen und Mut ein auf den Weg der Suche nach der Wahrheit. Und ihr, liebe Priester und Erzieher, zögert nicht, eine „Pastoral der Intelligenz“ und weiter noch eine „Pastoral der Person“ zu fördern, die die Fragen der jungen Menschen ernst nimmt, gleich ob es sich um existentielle Fragen handelt oder um Fragen, die sich ergeben aus der Konfrontation mit neuen heute verbreiteten Formen der Rationalität. Ihr müsst ihnen helfen, die bleibend gültigen Antworten des Christentums zu finden, damit sie sich schließlich jene Antwort zu eigen machen können, die Jesus Christus ist.“ Weiter betonte der Papst, dass in dem Maße, in dem die Gläubigen sich von Christus nährten und – so wörtlich – in ihn verliebt seien, so würden sie auch den Ansporn spüren, dem Nächsten Christus weiterzutragen – gerade angesichts der eigenartigen Gottvergessenheit, die in der Welt mancherorts verbreitet sei, und zum Teil auch in Rom. Denn: „Die Freude des Glaubens können wir nicht für uns behalten, wir müssen sie weitergeben.“ (rv 060606 mc)





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[Modificato da Kirsty1 06/06/2006 13.47]

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