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Kirsty1
Saturday, July 01, 2006 6:56 PM
01/07/2006 13.32.32



Portraits der neuen zukünftigen Heiligen





Papst Benedikt hat heute die Heiligsprechung von vier Seligen verkündet. Es handelt sich um den mexikanischen Bischof Rafael Guizar y Valencia, den italienischen Priester Filippo Smaldone, die französische Ordensfrau Theodore Guerin und die italienische Ordensgründein Rosa Venerini.
Bischof Guiza y Valencia war fast zeitlebens auf der Flucht, weil die mexikanische Regierung die Kirche ausrotten oder wenigstens ihren Einfluß sehr begrenzen wollte. Er starb völlig erschöpft im Jahr 1938 mit nur 60 Jahren.
Der italienische Priester Filippo Smaldone ist der Erfinder der Gebärdensprache. Es ging ihm in seiner Berufugung in Süditalien um Arme und Ausgegrenzte. Er starb 1923.
Auf die französische Ordensfrau Theodore Guerin gehen etwa 10 Mädchenschulen in dem us-amerikanischen Staat Indiana zurück. Sie war aus seelsorglichem Eifer ununterbrochen unterwegs. Sie starb ausgezehrt 1856.
Auf die selige Italienerin Rosa Venerini gehen die Ordensfrauen in Mittelitalien zurück, die von manchen Jesuitinnen genannt werden. Der Grund: sie gründete eine Gemeinschaft, die sich für die Schulbildung von Mädchen engagierte. Sie stark schon 1728. Wann diese vier Seligen dann heilig gesprochen werden, steht noch nicht fest.




www.oecumene.radiovatican.../index.asp
@Andrea M.@
Sunday, February 25, 2007 10:39 AM
Heiligsprechungen bestätigt
25. Februar 2007

Fünf neue Heilige

Papst Benedikt XVI. bestätigte die Heiligsprechungen von fünf Seligen.

Vatikanstadt (www.kath.net/Fidesdienst) Am 23. Februar gab Papst Benedikt XVI. im Saal des Konsistoriums im Vatikan im Rahmen eines Öffentlichen Konsistoriums die Heiligsprechung von fünf Seligen bekannt:

Giorgio Preca, Priester aus Malta Gründer der Societas Doctrinae Christianae (M.U.S.E.U.M.), die sich vor allem der Ausbildung junger Menschen widmete;

Simone da Linica, polnischer Priester aus dem Orden der Franziskaner Minderbrüder, großer Prediger und Verehrer des Namens Jesu, starb bei einer Pestepidemie, die 1482 in Krakau ausbrach, und bei der er sich infizierte, als er Kranke pflegte;

Carlo di Sant’Andrea (Johann Andreas Houben), holländischer Priester, aus der Kongregation der Passionisten, Apostel der Ökumenismus und unermüdlicher Beichtvater;

Antonio di Sant’Anna (Antonio Galvao de Franca), brasilianischer Priester aus dem Orden der Minderbrüder von Alcantra, Gründer des Klosters „Recolhimento da Luz“, er war vor allem als Prediger und Beichtvater bekannt und geschätzt;

Maria Eugenia von Jesus (Anna Eugenia Milleret de Brou), französische Ordensschwester, Gründerin des Institutes der Schwestern von der Aufnahme der allerseligsten Jungfrau Maria, regte die Schwestern dazu an, bei der Aktion kontemplativ zu sein und den eucharistischen Jesus zum Mittelpunkt des eigenen Lebens zu machen.

Die Heiligsprechung des seligen Antonio di Sant’Anna findet am 11. Mai 2007 statt, die seligen Giorgio Preca, Simone da Lipnica, Carlo di Sant’Andrea und Maria Eugenia di Gesu werden am 3. Juni 2007 heilig gesprochen.

[Modificato da @Andrea M.@ 25/02/2007 10.43]

@Andrea M.@
Friday, May 11, 2007 10:02 PM
Erste Heiligsprechung außerhalb des Vatikans
11. Mai 2007

Papst spricht den ersten gebürtigen Brasilianer heilig

Antonio von der heiligen Anna Galvão de França (1739 –1822) war ein beliebter Beichtvater und geistlicher Begleiter.

Sao Paulo (www.kath.net / zenit) Der selige Antonio von der heiligen Anna Galvão de França wird der erste gebürtige Heilige Brasiliens sein: Papst Benedikt XVI. wird den 1822 verstorbenen Priester am Freitag – ausnahmsweise außerhalb des Vatikans – in seinem Heimatland zur Ehre der Altäre erheben.

Der Erzbischof von São Paulo, Odilo Pedro Scherer, berichtete vor Vertretern der internationalen Presse von der großen Freude, die die Nachricht über die Heiligsprechung in Brasilien verursacht habe.

Pater Galvão, der 1739 in Guaratinguetá im Bundesstaat São Paulo in Brasilien geboren wurde, „wollte Jesuit werden, wurde aber letzten Endes Franziskaner“, erklärte der Erzbischof. „In São Paulo gab er sich ganz dem Gebet, der intensiven Arbeit, dem Predigen und dem Dienst am Nächsten hin.

Er war ein wahrer ‚Gottesmann‘, der immer danach trachtete, den Menschen zu helfen, Gott näher zu kommen.“ Seine besondere Aufmerksamkeit habe dabei den armen, kranken und traurigen Menschen gegolten, fügte Erzbischof Scherer hinzu.

Pater Galvão gründete 1811 das Kloster Santa Clara in Sorocaba – in einer Zeit, in der das Gesetz von Marquês de Pombal für die Kirche und ihre Bauprojekten gewaltige Einschränkungen mit sich brachte.

Pater Galvão, ein beliebter Beichtvater und geistlicher Begleiter, spielte auch beim Bau des Klosters Nossa Senhora da Luz („Unsere Liebe Frau vom Licht“) in São Paulo eine entscheidende Rolle. Bis heute wird dieses von Schwestern der von ihm gegründeten Ordenskongregation bewohnt.

Seit seinem Tod im Jahr 1822, dem Jahr der Unabhängigkeit Brasiliens, befindet sich in diesem Kloster auch sein Grab, das bis heute zahlreiche Pilger anzieht. Der Gebäudekomplex, den der Ordenspriester errichtete, wurde 1988 von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ erklärt.
@Andrea M.@
Friday, May 11, 2007 10:19 PM
Zur Heiligsprechung Frei Galvãos
Die Eucharistie, Quelle der Heiligkeit und Mitte der Evangelisierung:

Benedikt XVI. sprach ersten Brasilianer heilig

Frei Antônio de Sant’Ana Galvão OFM, Priester und Gründer des Frauenklosters „Recolhimento da Luz“ (1739-1822)

SAO PAULO, 11. Mai 2007 (ZENIT.org). Der dritte Tag der Apostolischen Reise Papst Benedikts XVI. fand seinen Höhepunkt in der Heiligsprechung von Frei Antônio de Sant’Ana Galvão OFM.

Frei Galvão wurde im Jahr 1739 in einer zutiefst gläubigen Familie geboren. Mit 13 Jahren begann er seine Ausbildung bei den Jesuitenpatres von Bahia, musste aber vier Jahre später aufgrund der Verfolgung des Jesuitenordens in den Franziskanerkonvent von Taubaté eintreten. 1762 empfing er die Priesterweihe. Frei Galvão, der sich aufgrund seiner tiefen Verehrung der Unbefleckten Empfängnis einen Namen machte, wurde zum Beichtvater und geistlichem Direktor von „Unserer Lieben Frau von der Empfängnis“ ernannt. Noch zu Lebzeiten erklärte ihn der Senat der Stadt São Paulo im Jahr 1798 zum „Mann des Friedens und der Nächstenliebe“. Frei Galvão starb am 23. Dezember 1822 in São Paulo und wurde in dem von ihm errichteten „Monasteiro da Luz“ bestattet.

Benedikt XVI. hob in seiner Predigt das wesentlich eucharistische Leben der Kirche hervor. Er würdigte die priesterliche Gestalt des Franziskanerpaters Frei Galvão, die ganz von der Nächstenliebe durchdrungen gewesen sei, und betonte, dass der neue Heilige in- und außerhalb der Ehe die Sehnsucht nach der Treue zu Gott wecke.

Benedikt XVI. hob mit einem Psalmwort an: „Ich will den Herrn allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund“ (Ps 34,2). Gott sei für die Gnade der Heiligsprechung von Frei Antônio de Sant’Ana Galvão zu loben. Die Erhebung des ersten gebürtigen Brasilianers zur Ehre der Altäre erfülle ihn mit großer Freude. Der Heilige Geist habe durch Frei Galvão die Evangelisierung in viele Seelen eingeprägt. Sein gelebtes franziskanisches Charisma habe ihn als Verehrer der Unbefleckten Empfängnis Mariens, als deren Sohn und Knecht er sich betrachtet habe, zum glühenden Anbeter der Eucharistie gemacht, zum weisen und klugen Seelenführer.

Gott komme uns durch sein Wort und in den Sakramenten entgegen, besonders in der Eucharistie offenbart er sich. Die heilige Eucharistie enthalte „das ganze geistliche Gut der Kirche: Christus selbst, das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist, vom Heiligen Geist lebendig gemacht wird. Sie spendet das Leben, weil sie den Menschen das Leben schenkt.“

Es sei Aufgabe des geweihten Dieners der Kirche, den Menschen den Glauben der Kirche beizubringen: durch die Vorbildlichkeit, mit der man die Riten vollziehe, die stets auf die eucharistische Liturgie als den Mittelpunkt des ganzen Werkes der Evangelisierung hinwiesen.

Beispielhaft sei Frei Galvão in seiner Bereitschaft zum Dienst am Menschen gewesen; diesen Dienst habe er vor allem durch die Vermittlung der Barmherzigkeit Gottes verwirklicht. Die Bekehrung der Sünder sei die „große Leidenschaft“ dieses neuen Heiligen gewesen.

Der Ruf seiner tiefen Nächstenliebe, die der Liebe Christi entstammte, sei grenzenlos gewesen, fuhr der Heilige Vater fort. Menschen aus ganz Brasilien seien zu ihm gekommen, um seinen Beistand zu erbitten. „Auch das Wirken der Kirche und der Christen in der Gesellschaft muss diese Inspiration vorweisen“, kommentierte Benedikt XVI. Alle pastoralen Initiativen, die auf das Soziale ausgerichtet sind, sollten diese Prägung in sich haben.

Der Papst erinnerte die Teilnehmer der Eucharistiefeier an das Leitthema der V. Generalskonferenz des lateinamerikanischen und karibischen Episkopats: „Jünger und Missionare Jesu Christi sein, damit unsere Völker in ihm das Leben haben“, und bekräftigte, dass in Christus die Antworten auf die Herausforderungen enthalten seien, vor denen die Kirche und Lateinamerika stünden.

Frei Galvão habe die Wahrheit der Unbefleckten Empfängnis bekräftigt: Maria, „tota pulchra“, wolle das endgültige Siegel unserer Begegnung mit Gott sein. Gerade Frei Galvão habe ein besonderes Beispiel der Nachfolge hinterlassen, das in einer Zeit des Hedonismus sehr aktuell klinge: „Nimm mir eher das Leben, bevor ich deinen gebenedeiten Sohn, meinen Herrn, beleidige.“ Ein derartig kräftiges Wort sollte nach Worten des Heiligen Vaters zum gewöhnlichen Alltag jedes Christen gehören, unabhängig davon, ob er ein geweihtes oder nicht geweihtes Leben führe.

„Die Welt bedarf klarer Leben, heller Seelen, einfacher Denker, die sich weigern, als Geschöpfe betrachtet zu werden, die Gegenstand der Lust sind. Es ist notwendig, Nein zu sagen zu jenen Kommunikationsmitteln, die die Heiligkeit der Ehe und die Jungfräulichkeit vor der Ehe lächerlich machen.“

Die Mutter Gottes sei der beste Schutz gegen diese Übel, bekräftigte Benedikt XVI.; die Marienverehrung schütze und helfe dem Menschen in der Stunde der Versuchung.

Am Ende seiner Predigt erinnerte der Papst an seine Worte bei der Gebetsvigil auf dem Marienfeld bei Köln im Sommer 2005: „Nur von den Heiligen, nur von Gott her kommt die wirkliche Revolution, die grundlegende Änderung der Welt.“ So forderte Benedikt XVI. wieder dazu auf, heilig zu sein, wie Gott heilig ist.
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