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Kirsty1
Saturday, February 11, 2006 11:46 AM
Von Christoph Renzikowski, KNA | 18.01.2006 | Netzcode: 10818656

Der Papst kommt nach Hause



Benedikt XVI. besucht vom 10. bis zum 15. September seine bayerische Heimat

München. Der sehnsüchtig erwartete Besuch des Papstes in seiner Heimat für 2006 steht fest. Vom 10. bis 15. September kommt Benedikt XVI. nach Bayern. Stationen werden München, Regensburg, Altötting und sein Geburtsort Marktl am Inn sein.

Die Reise wird weniger den Charakter eines Staatsbesuches haben, auch wenn Begegnungen mit Bundespräsident Horst Köhler und dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber als sicher gelten können. Ein Blick auf die Stationen lässt erkennen, dass der Besuch stark von der Biografie des Papstes geprägt ist und damit auch nostalgische Züge trägt. Joseph Ratzinger wurde 1951 in Freising zum Priester geweiht und gehört damit dem Münchner Diözesanklerus an. Von 1977 bis 1982 war er vor seiner Berufung nach Rom Erzbischof in der bayerischen Landeshauptstadt.

In Regensburg lehrte der einstige Konzilsberater zuvor ab 1968 Dogmatik an der Universität. Dort sind auch seine familiären Anknüpfungspunkte. Sein Bruder, der frühere Domkapellmeister Georg Ratzinger (81), lebt in der Donaustadt, seine Schwester Maria und seine Eltern liegen dort begraben. Aus seiner Zeit als Professor besitzt er am Stadtrand ein Häuschen.

In Altötting schlägt das katholische Herz Bayerns. Auch Johannes Paul II. ließ 1980 bei seinem ersten Deutschlandbesuch den größten Marienwallfahrtsort des Landes nicht aus. Zudem liegt Marktl am Inn mit dem Geburtshaus des heutigen Papstes nur wenige Kilometer entfernt, wohin Benedikt XVI. wohl "einen kleinen Schlenker" machen wird, wie es Kardinal Friedrich Wetter formulierte.

Auch wenn das genaue Programm noch nicht feststeht, ist sicher, dass die Reise hunderttausende Gläubige und Neugierige anziehen wird.

Auf einem Feld nahe der Autobahn bei Regensburg wurde für einen Gottesdienst unter freiem Himmel vorsorglich schon vor Monaten Gras auf einem Areal angesät, das für bis zu 300 000 Menschen Platz bieten soll. 1980, als der Wojtyla-Papst nach München kam, strömten 600 000 Menschen auf die Theresienwiese. Die fällt allerdings als Ort der Begegnung mit dem Kirchenoberhaupt aus. Nur einen Tag nach der Rückreise Benedikts XVI. wird dort das Oktoberfest eröffnet.

Wie viel Spontaneität und direkte Begegnung die Sicherheitsverantwortlichen bei der Papstvisite zulassen werden, bleibt abzuwarten. Der Sprecher des Münchner Kardinals, Winfried Röhmel, der zwei Papstbesuche miterlebt und -vorbereitet hat, sagt: "Einen total abgeschirmten Papst kann man auch nicht präsentieren."
www.zeitung.org/zeitung/8...0,1,0.html
Kirsty1
Saturday, February 11, 2006 11:47 AM
Deutschland-Besuch


Papst predigt auf Ex-Flughafen


22.01.06, 11:03 Uhr |
Papst Benedikt XVI. wird bei seinem München-Besuch im September das Pontifikalamt auf dem ehemaligen Flughafengelände in Riem nahe der jetzigen Neuen Messe zelebrieren.
Das erfuhr FOCUS aus dem Münchner Polizei-Führungsstab, der mit 400 000 Gläubigen rechnet. Der Münchner Kardinal Friedrich Wetter dachte FOCUS zufolge zunächst an eine Messe im Olympiastadion, das aber dem Ansturm nicht gewachsen wäre.

Auf der Theresienwiese, wo schon Vorgänger Johannes Paul II. 1980 vor mehr als 500 000 Menschen betete, stehen während des Papst-Besuchs bereits die Bierzelte für das Oktoberfest.

Papst Benedikt besucht sein Heimatland Bayern vom 10. bis 15. September. Seine Stationen werden neben München, Regensburg, Altötting, vermutlich auch der Geburtsort Marktl am Inn sein.



focus.msn.de/hps/fol/news...m?id=23924
Kirsty1
Saturday, February 11, 2006 11:48 AM
Meßfeier erfordert frühere Ankunft des Papstes in Bayern


München - Der Besuch von Papst Benedikt XVI. in seiner bayerischen Heimat soll offenbar um einen Tag vorgezogen werden. Das meldet der "Münchner Merkur". Danach wird der Papst nicht wie angekündigt vom 10. bis 15. September, sondern vom 9. bis 14. September in den Freistaat reisen. Der Grund für diese Änderung sei ein Zeitproblem, heißt es in dem Bericht. Käme der Heilige Vater erst am Sonntag früh an, könnte es knapp werden für die noch am Vormittag vorgesehene Meßfeier. Noch aber gebe es keine weiteren Angaben darüber, welche Begegnungen und Feiern wo stattfinden sollen, heißt es weiter. Dem Vernehmen nach seien die Planungen auf Grund der strikten Vorgaben aus dem Vatikan ausgesprochen diffizil. Nach Informationen der Zeitung sind für jeden Tag des Besuchs maximal zwei größere Veranstaltungen geplant; allerdings werde es kein Programm nach 20 Uhr geben. KNA




www.welt.de/data/2006/01/23/835211.html

Kirsty1
Saturday, February 11, 2006 11:49 AM
vom 25.01.2006


Durchgesickert: Papst besucht Altötting am 11. September





von Johanna Stummer
Altötting. Allen Geheimhaltungsversuchen zum Trotz ist es durchgesickert: Am 11. September soll Papst Benedikt XVI. nach Altötting kommen. Ein Gottesdienst, voraussichtlich um 9 Uhr morgens auf dem Kapellplatz, wird dann Zehntausende in den Wallfahrtsort locken. Von Seiten der Diözese Passau hält man sich noch bedeckt. Die offizielle Stellungnahme: „Wir freuen uns darauf, dass der Heilige Vater bei seinem Besuch in Altötting auf dem Kapellplatz mit vielen Leuten aus Bayern und weit darüber hinaus Eucharistie feiern wird. Wir bereiten uns in der Diözese Passau darauf auch vor, können aber über terminliche Optionen oder Einzelheiten nicht endgültig befinden. Dazu müssen wir auf das offizielle Besuchsprogramm warten, das uns aus Rom vorgelegt wird“, informiert Pressesprecher Wolfgang Duschl. Am Montag hatte sich der Arbeitskreis Papstbesuch in der Bischöflichen Administration in Altötting getroffen. Dort ist der Termin dann bekannt gegeben worden, so die übereinstimmenden Informationen aus verschiedenen Quellen der PNP. Demnach ist Bischof Wilhelm Schraml als Gastgeber direkt aus dem Vatikan über den Zeitrahmen informiert worden. Papst Benedikt XVI. soll demzufolge am Sonntag, 10. September, in München auf dem Bundesgartenschaugelände eine Messe halten. Am Montag, 11. September, ist er dann zu Gast in Altötting. Eine Übernachtung des Pontifex im Wallfahrtsort ist wohl nicht vorgesehen. Auch ob der Heilige Vater seinen Geburtsort Marktl besucht, ist noch ungewiss. Dort hatte man übrigens gestern ein neues Tourismus- und Begegnungszentrum in Betrieb genommen. Angesichts mittlerweile 110 000 Touristen hat man nun eine zentrale Anlaufstelle für die Gäste aus aller Welt. Von Altötting aus soll es dann nach Regensburg gehen, wo das Kirchenoberhaupt angeblich zwei Tage verbringt. Genauere Informationen wird es erst im Frühjahr geben, wenn der Reisemarschall des Papstes zu Besuch in Bayern ist.
Indessen veröffentlicht Benedikt XVI. heute seine erste Enzyklika. Sie trägt den Titel „Deus Caritas est“ („Gott ist Liebe“) und handelt von der göttlichen und menschlichen Liebe als bestimmende Kraft in der Welt. „Das Wort Liebe ist heute so verbraucht und abgenutzt, dass man fast fürchtet, es auszusprechen“, sagte der Papst im Vorfeld zu seinem Dokument, das er persönlich auf Deutsch geschrieben hat. Schon seit Wochen sorgt die Enzyklika für erhebliche Aufregung in Rom: Zeitungen veröffentlichten Textpassagen und Kernaussagen. Es heißt, neun Monate nach seiner Papstwahl warne Joseph Ratzinger in dem Dokument ausdrücklich vor Eros ohne Liebe und Glaube. Dadurch werde Liebe „zum reinen Sex herabgesetzt“. Die Liebe werde zur Ware, „der Mensch selbst wird zur Ware“, heißt es demnach in dem Rundschreiben. pnp/dpa




www.pnp.de/nachrichten/ar...=pol&BNR=0

Kirsty1
Saturday, February 11, 2006 11:50 AM
Nach den Rolling Stones der Papst

Amberger Polizeirat Robert Hausmann plant mit zwei Kollegen Besuch von Benedikt in Regensburg
Amberg. Für Robert Hausmann ist es eine "besondere Beziehung": 2001, als der damalige Kardinal Joseph Ratzinger nach Altötting wallfahrtete, war er als Personenschützer mit dabei, sprach mit ihm, schüttelte ihm die Hand.

Dazu wird es im September wohl nicht kommen. Obwohl der 45-jährige Polizeirat aus Amberg seit 1. Dezember 2005 täglich damit beschäftigt ist, als Leiter des Planungsstabes "Papst" beim Polizeipräsidium Niederbayern/ Oberpfalz den Besuch von Benedikt XVI. in Regensburg vorzubereiten.

Wer mit Hausmann spricht, merkt schnell: Der Mann ist ein echter Fan des Oberhaupts von über einer Milliarde Katholiken. "Er ist eine faszinierende Persönlichkeit, eines der wenigen lebenden Genies", schwärmt er und betont dabei die trotzdem bescheidene Art des Heiligen Vaters. Beim Weltjugendtag in Köln hat er ihn auch erlebt. Wobei der Aufenthalt am Rhein dienstlicher Natur war. Es ging darum, sich anzusehen, wie die Polizei diese Mammutveranstaltung bewältigt, bei der allein zum Abschlussgottesdienst eine Million Menschen kamen.

Erfahrungen in Köln

"Wir haben uns aus Köln auch Erfahrungen geholt", berichtet Hausmann, der es wichtig findet, dass mit der polizeilichen Organisation der Regensburger Papst-Visite längst begonnen wurde. "Je früher, desto besser", so lautet seine Maxime. Zur Verdeutlichung: Der Verkehrseinsatz in Köln sei zwei Jahre lang geplant worden.

Benedikt XVI. wird bei dem Polizeirat und seinen beiden Regensburger Mitstreitern im extra ins Leben gerufenen Stab, Erster Polizeihauptkommissar Rudolf Schuhmann und Polizeihauptkommissar Rainer Baldauf, voraussichtlich noch bis 1. Oktober die Hauptrolle spielen. Dann kehrt der Amberger Beamte wieder nach Waidhaus zurück, wo er seit 1. Juli Chef der Grenzpolizeistation mit 130 Beschäftigten ist. Ein Job, den derzeit der Stellvertreter des 45-Jährigen erledigt.

Erledigt werden muss noch jede Menge, damit im September in Regensburg alles glatt über die Bühne geht und dem Papst aus Bayern bei seinem Heimatbesuch auch kein Haar gekrümmt werden kann. Tausend Dinge sind da zu beachten, weiß Robert Hausmann um die Schwierigkeit seiner Aufgabe. Denn "der normale Alltag geht ja weiter". Fragen über Fragen, die zu klären sind. Etwa: Kann die Autobahn einfach gesperrt werden, wenn auf der daneben liegenden, von der Diözese angemieteten Wiese im Süden der Domstadt der Gottesdienst im Freien abgehalten wird? Sie kann, weil eine Umleitung möglich ist. Und können die Regensburger Geschäfte dann noch ungehindert verkaufen?

Personell am Limit

Verkehr und Sicherheit - das sind die zentralen Themen des Planungsstabes "Papst". "Dabei arbeiten wir auch mit Szenarien", erzählt Hausmann. Zum Beispiel: Was passiert, wenn während des Aufenthalts von Benedikt in Regensburg ein Großbrand ausbricht oder sich ein schwerer Unfall ereignet? Zu den Sicherheitsmaßnahmen wollte sich der 45-jährige Polizeirat öffentlich nicht äußern. Und so darf durchaus gerätselt werden, ob es eine "Kanaldeckelaktion" wie einst bei George W. Bushs Mainz-Stopp geben wird.

Personell wird die Polizei auf jeden Fall an ihr Limit gehen müssen. Benedikt wird "enorme Ressourcen erfordern". Wie viele Beamte es letztendlich sein werden, steht noch in den Sternen. "Zur Kräftekalkulation kann ich im Moment nichts sagen, das wäre Kaffeesatzleserei", meint Hausmann. Mit so genannten Großlagen kennt er sich aber bestens aus. Als 1998 die Rolling Stones auf dem Nürnberger Zeppelinfeld vor mehreren zehntausend Rockfans ihre Deutschland-Tournee starteten, war er mit eigenen Kräften mit für die polizeiliche Betreuung des Konzerts zuständig.



www.zeitung.org/zeitung/8...0,1,0.html

Kirsty1
Sunday, February 12, 2006 8:04 PM
12. Februar 2006, 17:22


Papst Benedikt XVI. in München


Der Papst wird am 10. September die Hl. Messe auf dem Gelände der Neuen Münchner Messe feiern - Platz für mehrere hunderttausend Menschen

München (www.kath.net/ok)
Der Erzbischof von München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter, hat jetzt offiziell bekannt gegeben, wo in München im September die Heilige Messe mit Papst Benedikt XVI. stattfinden wird. Bei der Enthüllung eines lebensgroßen Bronzereliefs, das den Papst mit segnender Gebärde darstellt, sagte der Kardinal am Sonntag im Münchner Liebfrauendom: „Auf dem Gelände der Neuen Münchner Messe werden wir mit ihm die Eucharistie feiern.“ Außerdem teilte der Kardinal mit, dass der Papst auch in die Münchner Frauenkirche kommen werde, seine ehemalige Bischofskirche, wo er am 28. Mai 1977 zum Bischof geweiht worden war: „Wir werden ihm auch hier in der Frauenkirche einen herzlichen und würdigen Empfang bereiten.“

Nach dem gegenwärtigen Stand der Vorbereitungen soll es eine große Eucharistiefeier mit Benedikt XVI. am frühen Sonntagvormittag, 10. September, auf dem Freigelände der Neuen Messe München geben, das mehrere hunderttausend Menschen fassen kann. Ein Votum für diesen Ort hatte bereits am 7. Februar der Ordinariatsrat, das unmittelbare Beratergremium des Kardinals abgegeben.

Ausschlaggebend für die Entscheidung war vor allem die Überlegung, möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, in einer großen Gemeinschaft mit dem Papst Gottesdienst feiern zu können. Dafür kam nur der zu diesem Zeitpunkt verfügbare größtmögliche Platz mit einer entsprechenden Infrastruktur in Frage. Für die Begegnung mit dem Papst im Münchner Liebfrauendom ist der Nachmittag des 10. September geplant.

Bei der Enthüllung des von dem Bildhauer Josef Alexander Henselmann geschaffenen Papstreliefs im Dom sprach der Kardinal von der tiefen Verbindung und Beziehung des Papstes zu seiner bayerischen Heimat, insbesondere zu seinem Heimatbistum, der Erzdiözese München und Freising, die er von 1977 bis 1982 als Erzbischof leitete. Seit Übernahme seiner Aufgabe als Präfekt der Glaubenskongregation sei in den zurückliegenden 24 Jahren keine Distanz entstanden, sondern sogar eine neue Nähe gewachsen, sagte Wetter.

Nicht umsonst habe er bei seinem Abschied vom Erzbistum darum gebeten, „dass wir auch in der Entfernung einander nahe bleiben“. Auf dem Relief wird auch das Wappen des Papstes mit dem Freisinger Mohren und dem Bären des Diözesanpatrons St. Korbinian gezeigt. Für Kardinal Wetter ist dies „ein Hinweis auf die innige Beziehung, die ihn mit seinem Heimatbistum, mit Volk und Land von Bayern verbindet, welche ihn bleibend geprägt haben“.

Der Kardinal erinnerte auch an mehrere Päpste, die in der Frauenkirche gebetet und Gottesdienst gefeiert hätten. So sei Papst Pius VI. 1782 in der Landeshauptstadt von vielen Menschen festlich empfangen worden, am 29. April in der Frauenkirche. An diesem Besuch erinnert ein schlichter Gedenkstein in der St. Margarethen- und Georgskapelle des Domes.

Am 19. November 1980 habe sich Papst Johannes Paul II. mit alten und behinderten Menschen im Dom getroffen. Die Ansprache, die der Papst damals über die Würde des Alters gehalten habe, sei noch heute ein beeindruckender Text. Diese Begegnung stellt ein Bronzerelief des Bildhauers Klaus Backmund dar, genau gegenüber dem Relief Benedikts XVI.

Auch an Papst Pius XII. erinnerte Wetter, der als Apostolischer Nuntius in der Frauenkirche war. Dokumentiert sei ein besonderes Ereignis. Vor 83 Jahren, am 7. Januar 1923 hatte Nuntius Eugenio Pacelli in Vertretung des erkrankten Michael Kardinal Faulhabers den Münchner Domkapitular Johann Evangelist Erich Müller zum Bischof geweiht, der dann erster katholischer Bischof nach der Reformation in Schweden wurde.


www.kath.net/detail.php?id=12813

Kirsty1
Saturday, February 18, 2006 11:37 AM
Päpstliches Päckchen für Pentling


Benedikt XVI. räumt für Ausstellung seinen Schreibtisch ab - Eröffnung zum "Einjährigen"
Pentling. "Er hat quasi seinen Schreibtisch abgeräumt, die Dinge verpackt und nach Pentling geschickt." Die Leiterin des Regensburger Diözesanmuseums, Dr. Maria Baumann, ist mehr als erfreut über den Inhalt des Pakets, das vergangene Woche aus dem Vatikan eintraf.

Zum "Einjährigen" der Inthronisation ihres Gemeindebürgers Benedikt XVI. plant die Regensburger Vorort-Gemeinde Pentling eine kleine Ausstellung im Rathaus. "Da hab ich dem Papst einen Brief geschrieben, ob er nicht ein paar Anschauungsobjekte zur Verfügung stellt", erklärt Josef Eder, Gemeinderat und Mitglied im Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit. Der Hausmeister seines Pentlinger Wohnhauses, Rupert Hofbauer, hat den Brief vor wenigen Wochen bei einem "Arbeitstreffen" übergeben.

6,5-Kilogramm-Paket

Prompt überbrachte der Paketdienst nun eine 6,5 Kilogramm schwere, in braunem Packpapier eingewickelte Schachtel. Absender: "Segretaria di Stato, Citta del Vaticano" (Staatssekretariat, Vatikan) - das persönliche Büro des Pontifex. "Ich dachte, das kann nicht wahr sein", sagt Eder, an den das Paket adressiert war. Vorsichtig habe er es geöffnet und den Inhalt vor sich aufgereiht. "Drei Briefe waren drin, mehrere Bücher, ein persönlicher Kalender aus dem Jahr 2005, eine Tischstanduhr, und ein Kerzenständer", zählt er auf. Besonderes Schmankerl: ein Kollektenbuch aus der Zeit, als der Papst Filialpriester in Pentling war (1969 bis 1977). Darin hat er festgehalten, was die Kirchgänger in den Klingelbeutel geworfen haben. Das Schmuckstück der Ausstellung dürfte jedoch das Brustkreuz sein, das Joseph Ratzinger als Bischof und Kardinal oft umhängen hatte. Der griechische Metropolit Damaskinos Papandreou hat es ihm geschenkt. Es war das Kreuz seines Vaters, der es als griechischer Priester getragen hatte. "Durch diese Herkunft ist es mir besonders lieb gewesen; ich habe es auch als ein ökumenisches Zeichen in den Jahren meines Bischofsamtes getragen", schreibt Benedikt in einem Brief an die "lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger von Pentling".

Respektvoll nähern

"Einer von uns ist Papst" - ist die Ausstellung überschrieben, deren Eröffnung für 7. April geplant ist. "Wir wollen uns dem Papst respektvoll annähern", sagt Bürgermeister Albert Rummel. Eine Vermarktung des Papstes wie bisweilen im oberbayerischen Geburtsort Marktl lehnt er ab. "Wir wollen kein Kapital daraus schlagen." Auch die Privatsphäre will die Gemeinde achten. Rummel: "Was privat war, soll auch privat bleiben."

Hausmeister Hofbauer hat bei seinem "Arbeitstreffen" mit dem Papst übrigens ganz weltliche Themen besprochen. Beispielsweise, dass er das Haus herrichten soll, bis September. Am Montag will Hofbauer damit anfangen, im Garten das Gehölz auszuschneiden. "Ich muss mich beeilen, damit alles rechtzeitig fertig wird." Der Papst hält aller Voraussicht nach am Dienstag, 12. September, bei Regensburg eine Messe unter freiem Himmel und besucht am Mittwoch, 13. September, auch Pentling.



www.zeitung.org/zeitung/8...0,1,0.html
Kirsty1
Friday, February 24, 2006 1:30 PM
Einen Tag bleibt Benedikt privat


Programm des Papstbesuches nimmt Gestalt an - Reiseroute über Freising?
VON CHRISTOPH RENZIKOWSKI UND HELMUT HOBMAIER München - So ein Papst-Besuch ist eine heikle Sache: Sicherheitsbedenken, Verkehrsprobleme und jede Menge Wünsche, was der Heilige Vater alles tun soll, müssen unter einen Hut gebracht werden. Für die erste Reise Benedikts XVI. in seine Heimat werden eifrig Pläne geschmiedet.




Die Pläne aber können sich schnell in Makulatur verwandeln, wenn sie nicht das Wohlgefallen des päpstlichen Reisemarschalls finden. Alberto Gasbarri kommt Mitte März nach Bayern, um die Vorarbeiten einer strengen Prüfung zu unterziehen. Noch gibt es etliche Fragezeichen beim Programm, aber erste Konturen sind zu erkennen: Wie unsere Zeitung berichtete, wird der Papst bereits am 9. September anreisen. Zu kurz wäre sonst die Vorbereitungszeit auf den ersten Gottesdienst, den Benedikt XVI. sonntags auf dem Freigelände der Neuen Messe feiern wird. Dort finden etwa 500 000 Besucher Platz, weshalb diese Feier während des sechstägigen Papst-Besuchs die meisten Menschen anziehen dürfte. Nachmittags ist eine Begegnung in der Frauenkirche.

Wahrscheinlich wird Bundespräsident Horst Köhler den hohen Gast begrüßen und Ministerpräsident Edmund Stoiber es sich nicht nehmen lassen, einen Empfang zu geben.

Am Montag (11.9.) reist der Heilige Vater ins "katholische Herz Bayerns" nach Altötting, wo er eine Messe feiern wird. Für den Nachmittag schlägt der Passauer Bischof Schraml eine Begegnung mit Priesteramtskandidaten und Ordensleuten vor.

Ein Kurzbesuch im nur 15 Kilometer entfernten Geburtsort Marktl am Inn ist ungewiss. Sein Geburtshaus, das eine kirchliche Stiftung übernehmen soll, wird Benedikt kaum einweihen können. Der Kaufvertrag ist noch immer nicht unterschrieben.

Am Dienstag geht es nach Regensburg. Auf einem Acker nahe der Autobahn wächst schon Gras, was dem Feld den Namen "Papstwiese" eingetragen hat. Hier richtet man sich auf einen Gottesdienst mit 120 000 Gläubigen ein.

Der Mittwoch dürfte privaten Charakter haben. Der Papst soll den Tag unbehelligt mit seinem älteren Bruder Georg verbringen können. Ein Hauch von Abschied wird über allem liegen, denn Benedikt XVI. weiß, dass er in seine Wohnortgemeinde Pentling nie mehr so unbefangen zurückkehren kann, wie er es vor seiner Wahl gewohnt war. Er wird sein Haus wiedersehen, wo der Garten besonders schön hergerichtet wird. Von dort aus ist es nicht weit zum Grab der Eltern. Georg Ratzinger hofft, dass ihn sein Bruder daheim besucht: "Meine Haushälterin ist eine hervorragende Köchin."

Zurückhaltung in Freising ist oberstes Gebot

Am 14. September fliegt der Papst nach Rom zurück. Es kann gut sein, dass er zuvor noch in Freising vorbeischaut. Dort wurde er im Dom zum Priester geweiht. "Wir würden uns sehr geehrt fühlen", sagt Bürgermeister Dieter Thalhammer. Doch noch wird das Thema in der Domstadt behandelt wie ein rohes Ei. Die hohe Bedeutung von Freising für den Werdegang Benedikts stehe "nicht nur außer Zweifel, sondern sei auch ein Signal", sagte Winfried Röhmel, Sprecher des Erzbistums München und Freising, unserer Zeitung.

Laut Oberbürgermeister Thalhammer hat sich Kardinal Friedrich Wetter für einen Besuch des Papstes in Freising stark gemacht. Was in München weder bestätigt noch dementiert wird. Was bleibt, ist Zurückhaltung - und freudiges Hoffen.





www.merkur-online.de/regi...9d5a8c3251







Der Mittwoch dürfte privaten Charakter haben. Der Papst soll den Tag unbehelligt mit seinem älteren Bruder Georg verbringen können. Ein Hauch von Abschied wird über allem liegen, denn Benedikt XVI. weiß, dass er in seine Wohnortgemeinde Pentling nie mehr so unbefangen zurückkehren kann, wie er es vor seiner Wahl gewohnt war. Er wird sein Haus wiedersehen, wo der Garten besonders schön hergerichtet wird. Von dort aus ist es nicht weit zum Grab der Eltern. Georg Ratzinger hofft, dass ihn sein Bruder daheim besucht: "Meine Haushälterin ist eine hervorragende Köchin."







Ich denke unser Papst wird das wirklich so empfinden Ich hoffe unsere Gebete helfen ihm dabei, die Kraft für dieses schwere Amt weiterhin zufinden!
Kirsty1
Saturday, February 25, 2006 8:41 PM
"Wer glaubt, ist nicht allein!"


Generalvikar Fuchs nennt Motto des Papstbesuchs - Ökumenisches Treffen vorgeschlagen
Regensburg. "Es geht um zwei Seiten, um die organisatorische und die geistig-geistliche. Bei beiden bin ich natürlich ein Anschieber." Generalvikar Michael Fuchs gab als Gast im Presseclub umfassend Auskunft über alles, was die Diözese inzwischen zum Papstbesuch tut und weiß. Dessen Motto lautet: "Wer glaubt, ist nicht allein."

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Wortgewandt und witzig parierte der 41-Jährige auch Fragen, deren Antwort der Öffentlichkeit bis zu einem späteren Zeitpunkt noch vorenthalten bleibt. Zwei Themen dominierten das von zahlreichen Besuchern gespannt verfolgte Gespräch - die umstrittene Rätereform und der Besuch Benedikt XVI. am 12. und 13. September. Fuchs räumte ein, dass es in der Anfangszeit der Rätereform nicht gelungen sei, "ihre maßgeblichen Inhalte rüberzubringen". Allerdings sei auch bei manchen "eine Resistenz" gegen die objektiven Fakten zu verspüren gewesen.

Über Vorgänge informiert

An einen großen Einbruch bei den Pfarrgemeinderatswahlen wegen der heftigen Diskussion um die Rätereform glaubt der Generalvikar nicht. Im Übrigen gebe es zum Vorgehen der Bistumsleitung auch viel positive Resonanz aus ganz Deutschland. "Wir werden überschüttet mit positiven Mails, Karten und Briefen." Der Papst sei über die Vorgänge in der Diözese Regensburg "sehr gut informiert", bejahte Fuchs eine entsprechende Frage. Allerdings habe der Papst, "für viele ein Symbol für Werte, nach denen wir uns sehnen, ein Symbol für tiefe Gläubigkeit", mit der Strukturdebatte nichts zu tun. "Wir haben keinerlei Rückmeldung des Heiligen Vaters zur Rätereform."

Es gebe aber zwei Briefe der Kleruskongregation, in welchen diese die Änderungen im Bistum Regensburg als gute Reform bezeichne und die Hoffnung ausdrücke, dass in anderen Diözesen ähnliche Reformen vonstatten gingen. Auch die deutschen Bischöfe hätten die Reform immer legitimiert. "Dass sie andernorts anders gehandhabt wird, steht außer Frage."

In der Kontroverse mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gebe es noch keine endgültige Entscheidung. Das Ordinariat warte darauf, dass das ZdK den durch seinen Präsidenten Hans Joachim Meyer erhobenen "Frontalvorwurf" des Rechtsbruchs durch Bischof Gerhard Ludwig Müller zurücknehme. "Ich hoffe, dass es da zu einem tiefen Reflexionsprozess kommt und das ZdK zur Grundlage der kirchlichen Gemeinsamkeit zurückfindet", sagte Fuchs.

Seit wenigen Wochen steht das Motto des Papstbesuchs in Bayern fest. "Wer glaubt, ist nicht allein" heißt es. Aus dem Gefühl der Anonymität heraus entwickelten viele auch junge Menschen Sehnsucht nach Geborgenheit. Der Glaube an einen Gott, "der ein Nähe-Gott ist" habe die Bischöfe der drei Bistümer, die Papst Benedikt besucht, dieses Motto auswählen lassen. Die geistige Vorbereitung auf das Papstereignis sei ebenso wichtig wie der Besuch selbst. Drei pastorale Vorbereitungshefte zum Papstbesuch werden praktische Anregungen liefern.

Wo schläft der Papst?

Eine Reihe sehr praktischer Fragen zum Besuch Benedikt XVI. beantwortete Michael Fuchs - immer unter dem Vorbehalt des Besuchs des Reisemarschalls Alberto Gasbarri (wir berichteten). Wo der Papst übernachten wird, und ob dies zweimal der Fall sei, darüber schwieg der Generalvikar sich aus. "Wie schafft man es, dass ein Geheimnis ein Geheimnis bleibt? Indem man möglichst wenig darüber redet. Ich kann natürlich auch viel darüber

reden ." schmunzelte Fuchs.

Jedenfalls wird der Papst im Bereich Regensburg übernachten, sein Stab muss in der Örtlichkeit Platz finden, die Sicherheitsaspekte müssen gewährleistet sein, und üblicherweise übernachten Päpste in kirchlichen Einrichtungen. Mit allen Vorbereitungen liege die Diözese "gut im Zeitplan". Ob der Papst alle von den drei Bistümern vorgeschlagenen Orte besucht und alle Personen trifft, die sich das wünschen, bleibe offen. Ein ökumenisches Treffen mit evangelischen Kirchen, in das auch die jüdische Gemeinde eingebunden wird und eine Begegnung mit bayerischen Wissenschaftlern an der Universität Regensburg sind vorgeschlagen.


www.zeitung.org/zeitung/8...0,1,0.html
Kirsty1
Saturday, February 25, 2006 8:42 PM
Entscheidung über Papst-Besuch in Marktl noch nicht gefallen


Samstag 25. Februar 2006, 08:32 Uhr


Passau/Marktl (ddp-bay). Die Entscheidung über einen Besuch von Papst Benedikt XVI. in seinem Geburtsort Marktl am Inn ist noch nicht gefallen. Ob der Heilige Vater im Rahmen seines für den 11. September geplanten Altötting-Besuchs auch ins nahe gelegene Marktl fahren werde, sei eine offene Frage, sagte ein Sprecher des Bistums Passau auf ddp-Anfrage und betonte: «Das entscheidet der Papst selbst.»

Auch Marktls Bürgermeister Hubert Gschwendtner (SPD) wartet noch auf Signale aus dem Vatikan, ob er sich auf den ersehnten Besuch des Kirchenoberhaupts freuen kann. «Ich hänge in der Luft», betonte er. Papst Benedikt XVI. ist Ehrenbürger von Marktl am Inn.

Benedikt XVI. will zwischen dem 10. und 15. September München, Regensburg und Altötting besuchen. Nach Angaben des Passauer Bistumssprechers erarbeiten die Diözesen Passau und Regensburg sowie das Erzbistum München und Freising Vorschläge für das Programm. Die Entscheidung über den Ablauf aber treffe der Vatikan. Im März werde der Reisemarschall des Papstes in Bayern erwartet.

Für Altötting sieht der Programmentwurf des Bistums dem Sprecher zufolge eine Eucharistiefeier auf dem Kappellplatz vor. Da der Heilige Vater den Wallfahrtsort seit früher Kindheit kenne, werde er wohl zuvor zu Beginn seines Besuchs in die Gnadenkappelle zur Muttergottes gehen. Der Passauer Bischof Wilhelm Schraml habe den Papst gebeten, nach der Messe den «eucharistischen Herrn» in der Monstranz in eine neue Anbetungskappelle zu bringen. Für den Nachmittag sei eine Begegnung des Papstes mit Ordensleuten und Priesteramtskandidaten vorgeschlagen. Geklärt werden müsse noch, wie der Papst die Ehrenbürgerwürde der Stadt Altötting überreicht bekommt.

(ddp)

de.news.yahoo.com/2502200...allen.html




Auch Marktls Bürgermeister Hubert Gschwendtner (SPD) wartet noch auf Signale aus dem Vatikan, ob er sich auf den ersehnten Besuch des Kirchenoberhaupts freuen kann. «Ich hänge in der Luft», betonte er. Papst Benedikt XVI. ist Ehrenbürger von Marktl am Inn.


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Ja, so kann man auch jemanden unter Druck setzen...klar alle möchten, das der Papst zu ihnen kommt und jeder hat zich von Gründen, warum es sein sollte! Sein Programm ist doch gerammelt voll, man sollte ihn entscheiden lassen und das doch ruhig hinnehmen, so wie es dann ist!

[Modificato da Kirsty1 25/02/2006 20.43]

Kirsty1
Monday, February 27, 2006 7:17 PM
DER REISEPLAN





Das letzte Wort zum Papstbesuch im September spricht Benedikt XVI. selbst, doch es zeichnen sich Konturen ab. Der vorläufige Reiseplan sieht folgendermaßen aus:
· Samstag, 9. September: Der Papst trifft am Abend mit dem Flugzeug in München ein. · Sonntag, 10. September: Am Vormittag Papstmesse auf dem Gelände der „Neuen Messe“ mit hunderttausenden Gläubigen, am Nachmittag ein weiterer geistlicher Höhepunkt im Münchner Liebfrauendom. · Montag, 11. September: Besuch in Altötting. Vormittags Messe auf dem Kapellenplatz für 70 000 bis 80 000 Gläubige, nachmittags ist ein Treffen mit Ordens- und Priesteramtskandidaten angedacht. · Dienstag, 12. September: Der Papst besucht Regensburg. 10 Uhr Gottesdienst auf der „Papstwiese“ mit wohl mindestens 200 000 Gläubigen. Nachmittags: „Ökumenische Begegnung“ mit Vertretern der evangelischen Kirchen in Bayern. Danach steht ein Treffen mit Wissenschaftlern auf dem Programm. Offenbar ist auch eine Begegnung mit jüdischen Repräsentanten angedacht. · Mittwoch, 13. September: Der „private Tag“ in Regensburg. Der Papst könnte seinen Bruder Georg in der Altstadt besuchen, seinem Haus in Pentling einen Besuch abstatten, aber auch zum Grab seiner Eltern gehen. · Donnerstag, 14. September: Rückflug von München nach Rom.


www.pnp.de/nachrichten/ar...=bay&BNR=0
Kirsty1
Monday, February 27, 2006 7:17 PM
Wird für den Papstbesuch die A 3 gesperrt?


Autobahn soll rund um Regensburg die Pilgerströme fassen - 200 000 Besucher erwartet - BMW: Ein Problem für uns



von Christine Schröpf
Regensburg/Marktl. Der Papst in Regensburg. Ein Jahrhundertereignis. Mindestens 200 000 Pilger werden am 12. September zur so genannten „Papstwiese“ nahe der A 3 bei Burgweinting strömen, wo Benedikt XVI. die Messe zelebriert. Das Motto der Bayern-Reise des Kirchenoberhaupts: „Wer glaubt, ist nicht allein.“ Für den Regensburger Generalvikar Michael Fuchs ein wichtiges Signal: „Es nimmt das Gefühl der Anonymität auf, dass wir in unserer Singlegesellschaft haben. Es spricht von der Sehnsucht nach verbindlicher Gemeinschaft.“ Das ist die religiöse Seite. Der Papstbesuch ist aber auch eine logistische Herausforderung für die Planer des Bistums - und eine Nagelprobe für Behörden, die ihren Segen geben müssen. Denn um die Gläubigen in die richtigen Bahnen zu lenken, muss die A 3 für mindestens neun Stunden gesperrt werden. Das bestätigten der Generalvikar und der Planungsbeauftragte des Bistums, Peter Kittel, bei einem Diskussionsabend im Regensburger Presseclub, der von PNP-Redakteur Karl Birkenseer moderiert wurde. „Ohne Sperrung geht es nicht“, betont Fuchs. Auf der Standspur sollen Pilger zu Fuß anmarschieren, auf dem ersten Fahrstreifen Busse parken, auf dem zweiten Fahrstreifen die Busse rollen.





www.pnp.de/nachrichten/ar...=bay&BNR=0
Kirsty1
Monday, February 27, 2006 7:18 PM
Papst Benedikt XVI. kommt nicht nach Bamberg





Bamberg (dpa/lby) - Papst Benedikt XVI. wird im Rahmen seiner Bayernreise im September dieses Jahres nicht die Erzdiözese Bamberg besuchen. Benedikt XVI. könne seiner Einladung leider nicht nachkommen, berichtete Bambergs Erzbischof Ludwig Schick am Montag nach einer Privataudienz. Bei seinem Kurzbesuch in Bayern werde sich der Papst lediglich auf die Stätten seines früheren Wirkens beschränken. Schick informierte Benedikt XVI. über das Programm der 1000-Jahr-Feier des Bistums Bamberg im kommenden Jahr.



www.frankenpost.de/nachri...?id=927856
Kirsty1
Friday, March 03, 2006 1:54 PM
Staufalle Papst


Bizarrer Streit um den Besuch des Hl. Vaters in Regensburg

Ganz schön irdisch geht’s zu, wenn’s um den Besuch des Heiligen Vaters ins Regensburg geht. Jetzt wird gestritten, dass die Fetzen fliegen – und dabei geht’s um eine völlige profane Entscheidung: Muss man die Autobahn A3 Nürnberg–Passau sperren, um die Papst-Visite möglichst störungsfrei über die Bühne zu bekommen – oder nicht?

Geht’s nach den Organisatoren – dem Stab aus Mitarbeitern des Bischöflichen Ordinariats, der Stadt, der Sicherheits- und Rettungskräfte – dann gibt’s nur eine Möglichkeit: Die Autobahn muss gesperrt werden! Schon aus Sicherheitsgründen. Denn die „Papstwiese“, auf der zur Messe mit Benedikt XVI. bis zu 300000 Gläubige erwartet werden, liegt direkt an der Autobahn. Nicht auszudenken, wenn Schaulustige eine Unfallserie auslösen würden…

Dieses Probleme sieht man auch bei der Regierung der Oberpfalz, kommt allerdings trotzdem zu dem Schluss, dass eine Sperrung der vielbefahrenen Europastraße nicht möglich sei. Zumal man befürchtet, dass es mit einem Tag Sperrung wohl nicht getan sei. Denn die Veranstalter würden das rund zehn Kilometer lange Teilstück gern als Parkplatz nutzen. Dann müsse man aber aus Sicherheitsgründen wohl die Leitplanken abmontieren, sagt Joseph Karl, Sprecher der Regierung der Oberpfalz. Und das könne dauern…

Die Fronten sind verhärtet. Zumal man sich im Ordinariat und der Stadt ärgert, dass die Regierung erst jetzt mit ihren Einwendungen daher komme. Die Planungen für den Besuch laufen seit neun Monaten! Generalvikar Michael Fuchs sagt denn auch, dass man bisher wohl „geschlafen“ habe. Im Organisationsteam ist der Ton noch schärfer: „Da will sich ein Regierungsfuzzi unsterblich machen, in dem er die Papstmesse verhindert“, sagte einer. Tatsächlich erwägt man inzwischen, die Großveranstaltung ganz abzusagen: Wenn die die Autobahn nicht gesperrt werde, müsse man sich halt mit einem Gottesdienst im Regensburger Dom begnügen, denn Alternativen gebe es nicht, heißt es jetzt.

Erpressen lassen will sich die Regierung der Oberpfalz aber auch nicht. Entscheiden soll jetzt das Bayerische Innenministerium. In dem spielt man auf Zeit. Man wolle erst mit Bischof Renato Boccardo sprechen, sagte ein Sprecher gestern. Der Reisemarschall des Papstes soll am 13. März in München eintreffen, um die Einzelheiten der Papstreise im September zu klären. Man darf schon jetzt auf sein Gesicht gespannt sein, wenn ihn Innenminister Beckstein fragen wird, ob man für den Auftritt des Papstes in Regensburg unbedingt die Autobahn sperren müsse…

Die Regierung der Oberpfalz hat den Veranstaltern vorgeschlagen, den Gottesdienst von der „Papstwiese“ ins benachbarte Oberhinkofen zu verlegen. Dort gibt’s einen Standortübungsplatz. Das wiederum findet die Polizei nicht lustig: Die Sprengstoffhunde, hieß es, stünden dort beim Schnüffeln vor einer unlösbaren Aufgabe… Womit wir endgültig beim Unterirdischen angelangt wären.


www.tz-online.de/tzheute/...be3eaa0424


....jetzt wird es aber mehr wie unterirdisch ...wie peinlich......
Kirsty1
Friday, March 03, 2006 1:55 PM
Der smarte Dottore inspiziert Regensburg


Reisemarschall Alberto Gasbarri (59) plant die Details des Papstbesuches - Ein Laie ganz nah am Heiligen Vater

Rom/Regensburg. Viele haben ihn schon gesehen, aber die wenigsten kennen ihn wirklich. Als Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr den Weltjugendtag in Köln besuchte, lief gelegentlich ein eleganter, hochgewachsener Herr, der auf viele gar nicht wie ein Italiener wirkt, knapp vor dem Papamobil her: Alberto Gasbarri, damals noch Co-Organisator des Reiseprogramms. Noch in diesem Monat wird er wieder nach Deutschland kommen - diesmal in der Funktion des päpstlichen Reisemarschalls. Als graue Eminenz bereitet er den Besuch des Heiligen Vaters im Herbst vor.

Reisemarschall - das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die besonders unter dem weit gereisten Papst Johannes Paul II. an Bedeutung gewann. Es gibt jedoch nicht nur Lorbeer zu erringen, denn schiefgehen kann einiges: Von Sicherheitsfragen über das Protokoll bis hin zu den Speisenfolgen, die dem Papst bei seinem Besuch aufgetischt werden. Gasbarri (59) macht nicht den Eindruck, als würde ihn das aus der Ruhe bringen. Schließlich ist er seit mehr als 20 Jahren im Vorbereitungsteam für Papstreisen. Der studierte Ökonom begann seine Karriere in der technischen Verwaltung von Radio Vatikan. Bereits mit 23 Jahren stand der Römer im Dienste des Heiligen Stuhls: "Das liegt bei uns in der Familie", erklärt er mit einem kleinen Lachen. Schon sein Vater war Angestellter bei den Technischen Diensten.

Als Assistent des einstigen Reisemarschalls und Jesuiten Roberto Tucci kam Gasbarri erstmals in Kontakt mit dieser spannenden Seite des Papsttums. Und machte sich wohl schnell unverzichtbar - auch unter Tuccis Nachfolger, dem Bischof Renato Boccardo. Warum Benedikt XVI. das Amt nun Gasbarri und nicht mehr dem mit neuen Aufgaben betrauten Boccardo anvertraute, darüber wird ebenso eifrig wie erfolglos spekuliert. Ein italienischer Vatikan-Journalist drückt es so aus: "Gasbarri ist ganz im Herzen des Heiligen Vaters." Galt Boccardo, heute Generalsekretär des Vatikanstaates, als ein Medienmensch, der sich auf dem internationalen Parkett gewandt zu bewegen wusste, so hat Gasbarri eher den Ruf des stillen Arbeiters. Manche monieren, er besitze nicht die diplomatische Grandezza eines Tucci und wisse nicht wie dieser in mehreren Sprachen zu parlieren. Andere rühmen die Herzlichkeit des smarten Dottore sowie seine unauffällige Art, die Dinge zu bewegen. Gasbarri genießt das Vertrauen höchster Würdenträger.

Nach Bayern kommt Gasbarri, der bei seinen Vorbesichtigungen in Köln in seinem Trenchcoat auf ahnungslose Beobachter wie ein Fernsehkommissar auf Spurensuche wirken konnte, nicht zum ersten Mal - er war bereits mit Johannes Paul II. dort. Auch privat sei er schon einmal in den Freistaat gereist, verrät der Vater zweier erwachsener Kinder. Ob er dort die bayerischen Berge bestiegen oder gar auf dem Oktoberfest eine Maß getrunken hat, lässt er sich allerdings nicht entlocken: Signor Gasbarri ist eben durch und durch diskret




www.zeitung.org/zeitung/8...0,1,0.html



Interessante Artikel



Quote:
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Andere rühmen die Herzlichkeit des smarten Dottore sowie seine unauffällige Art, die Dinge zu bewegen.
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Ist es vieleicht das, was unser Papst so sehr schätzt an ihm
Kirsty1
Saturday, March 04, 2006 10:11 AM
Umfrage ergibt: Bayern sind die glücklichsten Deutschen



München. Die Bayern sind die glücklichsten Deutschen: Einer Umfrage zufolge leben 82 Prozent der Menschen im Freistaat gerne. Bundesweit waren knapp 79 Prozent zufrieden, wie eine gestern veröffentlichte repräsentative Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ergab.Ähnlich hoch wie in Bayern liegt die Zufriedenheitsquote in Nordrhein-Westfalen (81,9 Prozent), Baden-Württemberg (81,1 Prozent) sowie den nördlichen Bundesländern Bremen und Niedersachsen (jeweils 80,9 Prozent). Schlusslichter bilden mit nur 68,2 Prozent und 67,1 Prozent Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die GfK hatte 1978 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt.

Papst Benedikt muss nicht auf Truppenübungsplatz predigen
Regensburg. Über den Ort, an dem Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Regensburg einen Pontifikalgottesdienst feiern wird, hat es in den vergangenen Tagen intensive Diskussionen gegeben. Unter anderem wurde erörtert, ob man den Gottesdienst nicht auf den Truppenübungsplatz Oberhinkofen verlegen sollte. Nach nochmaligen Gesprächen einigten sich die Regierung der Oberpfalz, die Stadt Regensburg und das Polizeipräsidium Niederbayern-Oberpfalz darauf, dass die Papst-Wiese nahe der A 3 der einzig mögliche Standort dafür sei. Die Planungen für das dazu nötige Verkehrskonzept würden deshalb in vollem Umfang weitergeführt.



www.pnp.de/nachrichten/ar...=bay&BNR=0


Woooow.......da haben sie sich aber schnell geeinigt......scheinbar ist ihnen aufgefallen, wie peinlich das alles, doch war
Kirsty1
Tuesday, March 07, 2006 7:09 PM
REGENSBURG


A3 wird zur Papst-Messe komplett gesperrt


München/Regensburg (rpo). Beim Weltjugendtag sorgte Papst Benedikt XVI. für ein größeres Verkehrschaos. Wenn der Heilige Vater im September eine Messer in Regensburg feiert, wird es wohl ähnlich. Während der Messe wird deshalb die Autobahn A3 komplett gesperrt. Zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Neutraubling sollen beide Fahrspuren am 12. September nicht befahrbar sein.
Das teilte das bayerische Innenministerium am Dienstag in München mit. Die südliche Fahrbahn werde darüber hinaus von 0 bis 18 Uhr abgeriegelt. Ein Verkehrsgutachten soll alle weiteren Fragen klären.

Für den Gottesdienst, zu dem mehr als 100.000 Besucher erwartet werden, haben die Verantwortlichen in Regensburg eine Wiese in unmittelbarer Nähe der Autobahn zwischen Unterisling und Burgweinting ausgesucht. Wegen dieser Lage sei sowohl für die Gläubigen wie für die Verkehrsteilnehmer auf der A3 ein Sicherheitsrisiko nicht auszuschließen, hieß es.


www.ngz-online.de/public/...and/320194
Kirsty1
Wednesday, March 08, 2006 7:55 PM
.....und weiter gehts.......



ADAC warnt: Papst-Messe wird Staufalle




Wegen Autobahn-Sperre 15 Kilometer Lastwagen an Lastwagen
VON CLAUDIA MÖLLERS Regensburg/München - Der Streit um die Autobahn-Sperrung beim Papstbesuch am 12. September ist offiziell beendet, nachdem Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) die Pläne der Diözese Regensburg abgesegnet hat. Die A 3 Nürnberg-Passau wird demnach zwischen dem Regensburger Kreuz und der acht Kilometer entfernten Anschlussstelle Neutraubling während der Papstmesse in beiden Richtungen komplett abgeriegelt, in Richtung Süden sogar für 18 Stunden.




Sieben Stunden lang ist im Innenministerium gerungen worden: Der evangelische Innenminister mit dem Regensburger Generalvikar Michael Fuchs, Vertretern der Regierung der Oberpfalz (die eine Sperrung wegen des Verkehrskollapses abgelehnt 55 000 Fahrzeuge werden ausgebremst hatte), Vertretern der Stadt Regensburg, der Autobahndirektion und des Polizeipräsidiums Niederbayern-Oberpfalz. Außerdem waren Mitarbeiter vom Veranstaltungsservice Peter Kittel dabei, der den Papstbesuch maßgeblich mit vorbereitet.

Diözese und Regierung zeigten sich nach der Einigung versöhnt, nach der für die An- und Abreise der Pilger nur eine halbseitige Sperrung verhängt wird. "Das ist ein gutes Ergebnis, mit dem wir leben können", sagte der Sprecher von Bischof Gerhard Ludwig Müller, Dominik Wanner. Denn jetzt kann die Papstmesse unter freiem Himmel, zu der man 300 000 Gläubige erwartet, wohl doch auf der angesäten Wiese direkt neben der Autobahn stattfinden.

Die Regierung der Oberpfalz hatte als Alternative einen nahe gelegenen Truppenübungsplatz angeboten - eine Offerte, die freilich brüsk von der Diözese abgelehnt wurde. Jetzt trägt offenbar auch die Regierung die Beckstein-Entscheidung mit.

Der ADAC Südbayern indes sieht ein großes Verkehrschaos heranziehen, wenn die Magistrale für die Dauer des Papstgottesdienstes in beiden Richtungen und in Richtung Passau für 18 Stunden gesperrt wird. "Das ist die wichtigste Verbindung für den Schwerverkehr aus dem Osten bis nach Holland", gibt Nikolaus Dezasse, verkehrspolitischer Sprecher des ADAC Südbayern, zu Bedenken. Pro Tag rollten über diese Route in beiden Richtungen über 10 000 Laster und mehr als 30 000 Pkw. Das Innenministerium spricht sogar von insgesamt 55 000 Fahrzeugen.

Eine Umleitung, so Dezasse, sei nur über die Stadt Regensburg oder weiträumig über Linz, Salzburg, München und Nürnberg möglich. Einen solchen Umweg würden Lastwagenfahrer nie in Kauf nehmen - die Maut wäre zu teuer. Also würden alle versuchen, möglichst nah an die Sperrung heranzukommen und dann auszuweichen. Einen 15 Kilometer langen Stau nur aus Lastwagen in beiden Richtungen prognostiziert Dezasse.

Der ADAC-Experte kann nicht so recht verstehen, warum eine Entscheidung getroffen wurde, bevor eine Planung für die Lösung der Verkehrsprobleme vorliegt. Dezasse, selbst Katholik, glaubt, dass man eigentlich einen anderen Platz für die Messe hätte finden können. Der ADAC jedenfalls will sich der vom Papststau geplagten Verkehrsteilnehmer annehmen. Stauberater werden eingesetzt, Verkehrsbeobachter aus der Luft werden über Hörfunk Tipps geben. Dass es Verkehrsprobleme geben wird, versteht sich laut Dezasse von selbst. Allen Besuchern des Gottesdienstes rät er aber, mit organisierten Gruppen, Bussen oder der Bahn anzureisen: "Bitte nicht mit dem eigenen Pkw kommen und hoffen, bis vor den Altar vorfahren zu können."



www.merkur-online.de/regi...e6ca579755
Kirsty1
Friday, March 10, 2006 12:35 PM
10/03/2006 11.44.43



D: Bischöfe freuen sich auf Papstbesuch


Deutschland fiebert nicht nur der Fußball-Weltmeisterschaft entgegen, zumindest das kirchliche Leben blickt schon jetzt erwartungsvoll auf den nächsten Höhepunkt: Papst Benedikt XVI. kommt im September zum zweiten Mal nach Deutschland, genauer: nach Bayern. Der Münchner Kardinal Friedrich Wetter, Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz informierte jetzt in Berlin seine Amtskollegen über den Stand der Vorbereitungen. Bei der Abschluss-Konferenz der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe berichtete der Vorsitzende Kardinal Karl Lehmann dann öffentlich. Es gebe keinen Zweifel, die Reise nach München, Altötting und Regensburg markierten Stationen seines Lebens als Priester, Theologieprofessor und Erzbischof. Der Besuch „in seiner bayerischen Heimat“ sei ein „inniger Wunsch“ Benedikts, betonte Lehmann.

„Er hat seine verstorbenen Eltern vom Friedhof in Traunstein vor vielen Jahren nach Regensburg umbetten lassen, da ja auch sein Bruder Georg in Regensburg lebt. Wenn so ein Mann wie er jetzt, im Grunde unvorhersehbar und plötzlich zum Papst gewählt wird und von einer Minute auf die andere in ein völlig neues Leben kommt und außerdem schon länger nicht mehr in seiner Heimat war, kann ich sehr sehr gut verstehen und finde es einen sehr schönen und guten Zug, dass der diesen Besuch sehr stark lebensgeschichtlich akzentuiert, das hat er wohl auch dem Bundespräsidenten geschrieben.“

Ein gemeinsames Treffen des deutschen Papstes mit allen Bischöfen seines Heimatlandes wie noch in Köln sei derzeit nicht geplant. Die Bischöfe wollten in kleineren Gruppen an die verschiedenen Stationen reisen. „Wir wollten auf diesen zusätzlichen Termin verzichten“, so Lehmann, im November stünden bereits die Ad Limina-Besuche in Rom an und außerdem:

„Ich bin überzeugt, der Papst wird in absehbarer Zeit wieder nach Deutschland kommen. Es liegen ja verschiedene Einladungen vor. Ich bekomme selbst immer wieder Briefe und muss dann sagen, ich bin dafür nicht zuständig. Aber zweifellos erwarten die Menschen in den neuen Bundesländern dann auch einmal einen Besuch des Papstes.“

Das Programm Benedikts XVI. sei dicht, weiter Auslandsreisen stünden an, und der Papst müsse an seine Aufgabe der Weltkirche gegenüber denken:

„Insofern finde ich es menschlich sympathisch – ich kann das auch in einigen anderen Dingen beobachten beim Heiligen Vater -, dass er auch die persönlichen Beziehungen, die er bisher hatte, nicht einfach hinten anstellt, sondern sie durchaus in einem guten Sinn menschlichen Sinn auch pflegt. Und ihm bedeutet eben zum Beispiel das Grab seiner Eltern etwas.“

Kommende Woche wird der päpstliche Reisemarschall, Alberto Gasbarri, nach Deutschland reisen, dem Bundespräsidenten einen Besuch abstatten und dann mit Bayerns Bischöfen vor Ort die einzelnen Lebens- und Reisestationen von Joseph Ratzinger besuchen. Erst dann wird im Vatikan offiziell über das Programm entschieden. Ein Detail bestätigte Lehman doch vorab:

„Möglicherweise gibt es auch einen Abstecher von Altötting nach Marktl, seinem Geburtsort. Das ist, wie ich mir sagen ließ, ja nur eine Entfernung von 12 Kilometern, so dass es deutlich ist, dass der Papst vielleicht auch dort Aufenthalt nimmt.“

(rv 10.03.06 bp)


www.oecumene.radiovaticana.org/ted/index.asp


Mal ein schöner Artikel heute!





„Er hat seine verstorbenen Eltern vom Friedhof in Traunstein vor vielen Jahren nach Regensburg umbetten lassen, da ja auch sein Bruder Georg in Regensburg lebt.




Das habe ich noch nicht gewußt.





Die Bischöfe wollten in kleineren Gruppen an die verschiedenen Stationen reisen. „Wir wollten auf diesen zusätzlichen Termin verzichten“,




Das finde ich doch sehr lobenswert!



„Insofern finde ich es menschlich sympathisch – ich kann das auch in einigen anderen Dingen beobachten beim Heiligen Vater -, dass er auch die persönlichen Beziehungen, die er bisher hatte, nicht einfach hinten anstellt, sondern sie durchaus in einem guten Sinn menschlichen Sinn auch pflegt. Und ihm bedeutet eben zum Beispiel das Grab seiner Eltern etwas.“



Habe sie etwa, was anderes erwartet von diesen liebenswerten, warmherzigen Mann ?!
Kirsty1
Sunday, March 12, 2006 11:08 AM
11.03.2006 | Netzcode: 10854138


Warten auf den Reisemarschall


Mitte nächster Woche trifft er in Regensburg ein und besichtigt Papst-Wiese an der Autobahn
Regensburg. (pk) Nächste Woche trifft der päpstliche Reisemarschall Alberto Gasbarri in Regensburg ein. "Es ist keine öffentliche Veranstaltung", gibt des Bischofs Pressesprecher Dominik Wanner zu bedenken.

Anzeige:


Beim Ordinariat wartenden Journalisten werde, so Wanner launig, "bei Kälte Glühwein gereicht." Ab Donnerstag rechnen die Regensburger mit dem hohen Besuch aus Rom. Das ist ein schlichtes Rechenexempel. Denn Reisemarschall Gasbarri landet am kommenden Montag in Berlin, wo er sich unter anderem mit dem Apostolischen Nuntius Josef Ender treffen und das Bundespräsidialamt und Regierungsstellen besuchen wird. Das gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Mainzer Kardinal Karl Lehmann, bei der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe in Berlin bekannt. Tags darauf reist Alberto Gasbarri dann nach Bayern. Dort inspiziert der Päpstliche Reisemarschall zunächst in der Erzdiözese München-Freising und danach in den Bistümern Passau und Regensburg alle Stätten, die Benedikt XVI. zwischen dem 9. und 14. September besuchen wird. Im dicht gedrängten Programm des 59-Jährigen werden natürlich alle organisatorischen Fragen und damit auch die Sicherheitsaspekte der Papstreise nach Bayern erörtert. In Regensburg wird "Dottore Gasbarri" zwei Tage bleiben. Soviel konnte Bischof Gerhard Ludwig gestern preisgeben. Auch wenn die Öffentlichkeit nicht dabei sein darf: Welche Orte der Gast aus dem Vatikan in Regensburg besucht, ist bekannt. Neben dem Ordinariat wird Gasbarris Augenmerk der großen Wiese nahe der A 3 in Burgweinting gelten, wo der Papst am 12. September unter freiem Himmel den Pontifikalgottesdienst zelebrieren wird. Zwischen 100 000 und 300 000 Gläubige werden zu diesem Ereignis erwartet. Das Regensburger Priesterseminar, in dem Benedikt XVI. und sein Stab voraussichtlich nächtigen werden, ist ein weiteres Ziel des Reisemarschalls.




www.zeitung.org/zeitung/8...0,1,0.html
Kirsty1
Sunday, March 12, 2006 11:09 AM
Päpstlicher Reisemarschall kommt am Montag nach Deutschland



12.3.2006

(Berlin/München/dpa) - Der päpstliche Reisemarschall Alberto
Gasbarri kommt an diesem Montag (13.3.) nach Deutschland, um den
Besuch von Papst Benedikt XVI. im September in Bayern vorzubereiten.
Am Montag wird Gaspari zunächst in Berlin unter anderem das
Bundespräsidialamt und Regierungsstellen besuchen, ehe er am Dienstag nach Bayern fährt, gab Kardinal Karl Lehmann jetzt während der
Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in der
Hauptstadt bekannt. Bei seiner zweiten Deutschlandvisite vom 9. bis
14. September wird Benedikt XVI. ausschließlich in seiner bayerischen
Heimat unterwegs sein.

Joseph Ratzinger (7 will München, Altötting und Regensburg
besuchen, alles Stationen seines Lebens und Wirkens als Priester,
Theologieprofessor und Erzbischof. Gasbarri wird laut Lehmann in der
nächsten Woche an jeder Station der Papstreise einen Tag aufhalten,
um Details und Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen. Höhepunkte des
Papstbesuchs sollen drei große Gottesdienste mit hunderttausenden
Menschen werden in München, Regensburg und im Wallfahrtsort
Altötting.

Weiterhin unklar ist, ob der Papst auch seinem Geburtsort Marktl
am Inn einen Besuch abstatten wird. Dies gilt aber als sehr
wahrscheinlich. Eine kirchliche Stiftung hat das Geburtshaus von
Benedikt XVI. gekauft und will es zu einem Museum machen. In dem
Gebäude war Joseph Ratzinger am 16. April 1927 zur Welt gekommen.
Möglicherweise wird er das neue Museum eröffnen.

Lehmann sagte, es sei ein inniger, sehr persönlicher Wunsch des
Papstes, seine Heimat zu besuchen. Seine Eltern sind in Regensburg
beigesetzt, und sein älterer Bruder Georg lebt dort. Der 82-Jährige,
dem im vergangenen Jahr ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde, liegt
gerade mit Herzrhythmusstörungen in einem Regensburger Krankenhaus.

Zu der Frage, ob der Besuch Benedikts nicht zu privat angelegt
sei, meinte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz: Ich
finde es menschlich sehr sympathisch, dass er persönliche
Beziehungen, die er vor seiner Wahl zum Papst hatte, jetzt nicht
einfach hintenanstellt. Außerdem werde es sicher in absehbarer Zeit
eine weitere Deutschlandreise des Papstes geben.


Alberto Gasbarri - «Reisemarschall» des Papstes

(Rom/dpa) - Als Alberto Gasbarri im vergangenen Oktober zum
neuen «Reisemarschall» des Papstes ernannt wurde, sprach die
italienische Nachrichtenagentur Ansa von einer «kleinen Revolution».
Ein Mann, der nicht aus der Kurie stammt, in einer solchen
Schlüsselposition - allein das ist ungewöhnlich. Zudem ist der neue
Mann nicht einmal Priester: Alberto Gasbarri ist Laie, Familienvater
noch dazu. Zuvor war es ein Kardinal, der die Reisen vorbereitet. Die
Ernennung des Neuen gilt zudem als erste wichtige
Personalentscheidung von Papst Benedikt XVI.

Papstreisen werden akribisch vorbereitet, die öffentlichen
Auftritte vor Millionenpublikum sind für jeden Sicherheitsexperten
ein Albtraum. Hinzu kommen komplizierte protokollarische Fragen, mit
welchen Politikern, Kirchenführern und Vertretern anderer Religionen
der Papst wann und wo und wie lange zusammen trifft. In der
bayerischen Heimat Joseph Ratzingers ist das nicht anders.

Das sind ganz gewaltige Aufgaben für Gasbarri, der sich bisher vor
allem als Verwaltungs-Direktor von Radio Vatikan einen Namen gemacht
hat. Allerdings war er bereits in dieser Funktion an der Organisation
vieler Pontifikalreisen beteiligt. Als «Reisemarschall» muss Gasbarri
jetzt jeweils mehrere Wochen vor den Papstreisen die einzelnen
Stationen besuchen und mit den Behörden den genauen Ablauf festlegen. Sein Urteil ist wichtig: Erst danach entscheiden Papst und Vatikan endgültig über die Reise und verkünden sie offiziell.



www.glaubeaktuell.net/por...1067270799




Zu der Frage, ob der Besuch Benedikts nicht zu privat angelegt
sei, meinte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz






Was für eine anmaßende Frage
Kirsty1
Tuesday, March 14, 2006 1:50 PM
13. März 2006, 16:32


Päpstlicher Reisemarschall in Bayern





Die Vorbereitungen für Benedikts Besuch in seiner Heimat laufen auf Hochtouren. Alberto Gasbarri trifft Bischöfe und Verantwortliche, um Details abzuklären.

München (www.kath.net / ok) Alberto Gasbarri (59), Päpstlicher Reisemarschall seit Oktober vergangenen Jahres, hält sich zur Zeit in Deutschland auf, um die Reise von Papst Benedikt XVI. im September dieses Jahres in seine bayerische Heimat organisatorisch vorzubereiten. Das gab das Erzbistum München bekannt.

Der Reisemarschall wird sich dabei in München, Altötting und Regensburg, den geplanten Stationen der Reise des Papstes, über die inhaltlichen, technischen und organisatorischen Vorbereitungen in den einzelnen Bistümern informieren.

Der Besuch ist absolut diskret: Es gibt für Journalisten keine Möglichkeit für Interviews. Gasbarri trifft den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, sowie die Bischöfe von Passau und Regensburg, Wilhelm Schraml und Gerhard Ludwig Müller. Er spricht auch mit den verantwortlichen Personen und Stellen des Freistaates Bayern und wird von Ministerpräsident Edmund Stoiber begrüßt.

Gasbarri war bereits beim Weltjugendtag in Köln Co-Organisator des Reiseprogramms und gehört seit mehr als 20 Jahren zum Vorbereitungsteam für Papstreisen. Er hat in seiner hochoffiziellen Funktion wichtige Dinge zu sondieren, so Fragen der Sicherheit, des Protokolls und der Stationen des Papstbesuches in ihren programmatischen Einzelheiten.

Der studierte Ökonom, der bereits mit 23 Jahren im Dienste des Heiligen Stuhles stand, ist hauptberuflich Verwaltungsdirektor und technischer Direktor von Radio Vatikan. Im Oktober vergangenen Jahres wurde er zum neuen Päpstlichen Reisemarschall und damit zum Nachfolger in dieser Funktion von Bischof Renato Boccardo (52) ernannt. Dieser wurde zum Generalsekretär des Vatikanstaates berufen. Gasbarri ist der erste Laie, der die Aufgabe eines Reisemarschalls wahrnimmt.




www.kath.net/detail.php?id=13105



Kirsty1
Tuesday, March 14, 2006 1:51 PM
vom 14.03.2006


Die Papstreferentin





Michaela Schmid sorgt im Bistum Regensburg dafür, dass der Besuch Benedikts XVI. nicht nur zu einem „Event“, sondern zu einem spirituellen Ereignis wird.


von Karl Birkenseer
Als sich Papst Benedikt XVI. Anfang März für eine stärkere Beteiligung von Frauen in kirchlichen Leitungsämtern aussprach, da war Michaela Schmid bereits mehrere Wochen im Amt. Die 29-jährige Oberpfälzerin ist Referentin für den Papstbesuch im Bistum Regensburg. An der Schnittstelle zwischen dem Bischöflichen Ordinariat und den Pfarreien kümmert sie sich vor allem um die pastorale Vorbereitung des Großereignisses, das den Pontifex vom 9. bis 14. September nach München, Altötting und Regensburg führen wird.
Das Wort von der „Frauenpower“, das ihr nach der Ernennung von den Medien angehängt wurde, kann die studierte Sozialpädagogin allerdings schon nicht mehr hören: „Ich bin auf dieser Stelle nicht nur, weil ich eine Frau bin“, sagt sie leicht angesäuert, „denn da wäre meine Kompetenz ein bisschen sehr weit heruntergeschraubt“. Wenn sie sich mit den anderen neun Mitgliedern der „Steuerungsgruppe Pastorale Vorbereitung“ trifft, dann spielt ihre Geschlechtszugehörigkeit „meist überhaupt keine Rolle - da arbeite ich einfach mit“. Einer gewissen Skepsis ist Michaela Schmid zwar auch schon begegnet , „aber mehr wegen der Kombination ,Frau und jung‘“. Die 29-Jährige nimmt’s gelassen: „Für mich ist das vielleicht sogar ein Vorteil, weil man es so schafft, die Leute ein bisschen wachzurütteln - gerade durch den Gegensatz.“
Natürlich ist Michaela Schmid alles andere als eine Querulantin - eines ihrer Lieblingsworte lautet „Brückenschlag“. Als Papstreferentin im Bistum Regensburg muss sie ja nicht nur das Scharnier zwischen Ordinariat und Pfarrgemeinden bilden, sondern auch viel „Übersetzungsarbeit“ leisten: Die hohe Theologie, der spirituelle Gehalt einer Papstreise, die ja

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„Brückenschlag“ ins praktische Leben

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mehr sein soll als ein bloßer „Event“, ist da in die Sprache der Menschen vor Ort zu übertragen, damit die - informiert und seelsorgerlich vorbereitet - auf das große Ereignis eingestimmt werden.
„Mehr wissen und mehr glauben“ ist Michaela Schmids Leitspruch für diese Arbeit. Und Bischof Gerhard Ludwig Müller ergänzt: „Das Wichtigste beim Papstbesuch ist eigentlich die Vorbereitung, die geistig-seelische Hinführung. Ich spreche da gerne von einer Pyramide: Die Vorbereitung ist die breite Basis, und am Ende kommt der krönende Abschluss oben drauf: die Begegnung mit dem Heiligen Vater in der Messe.“
Müller hat dieser Tage die erste sichtbare Frucht der Arbeit seiner Papstreferentin überreicht bekommen: eines von drei geplanten Materialheften, das den Besuch Benedikts XVI. erschließen soll. Unter dem Titel „Benedikt - Ein Name ist Programm“ liefert das 234 Seiten starke „Vorbereitungspaket“ Informationen über Person und Amtsverständnis des Papstes. Ein grundlegender Teil (63 Seiten) erläutert den Namen Benedikt und die Bedeutung von Namen überhaupt, liefert eine Kurzbiographie Joseph Ratzingers und führt vom Individuellen („Benedikt heißt ,der Gesegnete‘“) zum Theologischen („Wir sind gesegnet - Vom Sinn des Segens“). Im zweiten Teil „Liturgie und Praxis“ (171 Seiten) wird eine Fülle von Bausteinen für die praktische Arbeit in den Pfarreien, Verbänden, Schulen und anderen kirchlichen Einrichtungen geboten. Nach Ostern soll dann ein Heft über die Enzyklika „Deus Caritas Est“ folgen, und im Juli ein Materialpaket, das die unmittelbare Vorbereitung an den vier letzten Sonntagen vor dem Papstbesuch zum Inhalt hat.
Für Michaela Schmid ist „der Brückenschlag zwischen theologischem Fundament und dem,

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„Darf mein Kind Blumen überreichen?“

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was man praktisch daraus machen kann“, nichts Neues. Vor ihrer jetzigen Tätigkeit, die bis 31. Dezember 2006 befristet ist, war sie eineinhalb Jahre lang kirchliche Jugendpflegerin im nordoberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth. Dabei hat sie die Erfahrung gemacht, wie wichtig es ist, immer die konkrete Situation, den konkreten Menschen im Auge zu haben: „Das lernt man als Jugendpflegerin: Wenn man Jugendlichen gegenüber nicht authentisch und glaubwürdig ist, dann erleidet man Schiffbruch.“
Aus der Zeit in Tirschenreuth stammt aber auch noch eine andere Erfahrung, die ihr jetzt unschätzbare Dienste leistet: ihre Fahrt zum Weltjugendtag 2005 in Köln. Mit 130 Jugendlichen war sie dabei, als Benedikt XVI. seine ersten Schritte bei einer Großveranstaltung dieses Ausmaßes machte. Dabei hat sie nicht nur organisatorische Einsichten mitgenommen - wie etwa die, dass man das Areal für einen Massengottesdienst unter freiem Himmel nicht in Sektoren aufteilen kann, weil sich sowieso niemand daran hält -, sondern auch das „Feedback“ der Jugendlichen: „Die waren davon begeistert, dass sie vom Papst als Jugend wahrgenommen wurden, und haben mir hinterher gestanden, sie hätten nie gedacht, dass Benedikt XVI. so offen sein kann.“Diese Offenheit wünscht Michaela Schmid dem Papst auch für seinen Besuch in Bayern, vor allem „dass er ganz persönlich etwas aus seiner Heimat mitnehmen kann, was ihn stärkt für seine Arbeit“. Sich selbst wünscht sie, dass es ihr mit ihrer Arbeit gelingt, einen weiteren „Brückenschlag“ zustandezubringen: Die Besucher der Papstmesse sollen begreifen, dass hier einer - im ganz privaten und familiären Sinne - „heimkehrt“, der andererseits aber die zentrale Figur der Weltkirche ist. Von der Begegnung mit dem bayerischen Papst erhofft sich Michaela Schmid einen „Ruck“, dessen Impuls über die Besuchstage hinausreicht: „Wir müssen dafür sorgen, dass der Funke, der überspringt, auch etwas zum Glühen bringt und nicht gleich wieder verglimmt.“
Das wird sie jedenfalls deutlich machen, wenn sie in den kommenden Wochen Dekanatskonferenzen, Verbandskonferenzen und andere Gremien im ganzen Bistum besucht, um vor Ort zu informieren und ihrem Anliegen - der pastoralen Vorbereitung der Papst-Visite - „ein Gesicht zu geben“. Dass es dabei auch um ganz einfache Fragen gehen kann, diese Erfahrung hat die „Referentin für den Papstbesuch“ schon gemacht. Viele Menschen haben ihren Rat zu suchen: „Die einen fra-
gen, ob ihr Kind einen Blumenstrauß überreichen darf, andere bieten ihre Mithilfe an - zum Beispiel Musikgruppen, die vor dem Papst spielen möchten -, wieder andere wollen wissen, ob es für die Papstmesse Eintrittskarten gibt.“ Mit ihrer Fähigkeit zum „Brückenschlagen“ wird Michaela Schmid solche und andere Anfragen sicher „authentisch und glaubwürdig“ beantworten. Und wenn es dabei hilft, „Frau und jung“ zu sein, dann wird sie es auch in diesem Fall akzeptieren.




www.pnp.de/nachrichten/ar...=pol&BNR=0
Kirsty1
Tuesday, March 14, 2006 2:08 PM



Reisemarschall bereitet Besuch von Papst Benedikt in Bayern vor

Der päpstliche Reisemarschall, Alberto Gasbarri, hat am Dienstag Station in München gemacht. Zur Vorbereitung des Besuchs von Papst Benedikt XVI. im September in Bayern traf Gasbarri zu Gesprächen mit Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und dem Münchner Kardinal Friedrich Wetter zusammen. Stoiber sicherte Gasbarri nach der Unterredung die volle Unterstützung des Freistaats bei der Durchführung der Reise zu. "Es ist für Bayern eine große Ehre, dass Benedikt XVI. zu einem eigenen Besuch in seine bayerische Heimat kommt", erklärte Stoiber. "Der Freistaat wird alles dafür tun, dass Benedikt XVI. in Bayern einen herzlichen und würdigen Empfang bekommt."

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afp, Dienstag, 14. Mär, 13:16 Uhr


www.rheinpfalz.de/perl/cms/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=ronMsg.html&path=/ron/welt&id=060314120908....


Kirsty1
Tuesday, March 14, 2006 5:32 PM
14. März 2006, 17:04

Papst Benedikt XVI. kommt im September nach Freising


Kardinal Wetter teilt den Wunsch des Heiligen Vaters mit - Priesterweihe in Freising “als Höhepunkt des Lebens unvergesslich”

München/Freising (kath.net/ok)
Auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Benedikt XVI. und auf Empfehlung des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, wird auch die alte Bischofsstadt Freising eine Station des für den September geplanten Besuches des Heiligen Vaters in seiner bayerischen Heimat sein. Dies teilte Kardinal Wetter am Dienstag bei einem Pressetermin mit dem Päpstlichen Reisemarschall Alfredo Gasbarri in München mit. Gasbarri hält sich zur Zeit in Bayern auf, um auf den geplanten Stationen der Reise des Papstes vom 9. bis 14. September mit den Verantwortlichen der von dem Besuch berührten bayerischen Bistümer die inhaltlichen, organisatorischen und technischen Vorbereitungen zu besprechen.

Nach München, Altötting und Regensburg ist nun auch Freising als Station des Papstbesuches offiziell benannt. Von 1946 bis 1951 studierte Joseph Ratzinger in Freising und München Philosophie und Theologie. Zusammen mit seinem Bruder Georg und mehr als 40 anderen Kandidaten empfing er am 29. Juni 1951, dem Peter- und Paulstag, im Freisinger Mariendom durch Kardinal Michael Faulhaber die Priesterweihe. Es sei ein strahlender Sommertag gewesen, heißt es in den Erinnerungen Benedikts XVI., „der als Höhepunkt des Lebens unvergesslich bleibt“. Wörtlich schrieb er: „In dem Augenblick, in dem der greise Erzbischof mir die Hände auflegte, stieg ein Vöglein – vielleicht eine Lerche – vom Hochaltar in den Dom auf und trällerte ein kleines Jubellied. Mir war es wie ein Zuspruch von oben: Es ist gut so, du bist auf dem rechten Weg.“

Von 1952 bis 1954 wirkte Ratzinger als Dozent am Erzbischöflichen Klerikalseminar Freising, von 1954 bis 1957 als Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising und wohnte eine Zeit lang zusammen mit seinen Eltern auf dem Freisinger Domberg. Studenten halfen beim Umzug. „Man trat nicht in einen leeren Raum hinein, sondern in einen Zusammenhang von Freundschaft und gegenseitiger Zuwendung“, heißt es in den Erinnerungen des Papstes an die Zeit auf dem Domberg.

Die alte Bischofsstadt war auch ein Zentrum seines Wirkens als Erzbischof von München und Freising in den Jahren von 1977 bis 1982. In diesen Jahren hat er insgesamt 30 Diakone im Freisinger Mariendom zu Priestern geweiht. Er hat zum jährlichen Hochfest des heiligen Bischofs Korbinian, der im 8. Jahrhundert im Gebiet um Freising den christlichen Glauben verkündete und als Diözesanpatron verehrt wird, Gottesdienste mit Tausenden von Jugendlichen und Gläubigen aus dem ganzen Erzbistum gefeiert und Hunderte von Kindern gesegnet. Im Freisinger Dom verabschiedete er sich am 13. Februar 1982 auf dem Weg in das neue Amt des Präfekten der Römischen Glaubenskongregation mit einem Gottesdienst von den Diakonen und Priestern des Erzbistums. Ihnen sagte er: „Bleiben wir beieinander! Halten wir zusammen! . . . Lieben wir Jesus Christus, gehen wir immer wieder auf ihn zu!“

Am Schrein des heiligen Korbinian in der Krypta des Freisinger Domes bat er den Bistumspatron um seine Fürbitte für neue Priester- und Ordensberufe. Der damalige Freisinger Oberbürgermeister Adolf Schäfer schenkte ihm zum Abschied einen geschnitzten Korbiniansbären als offizielles Symbol der Verbundenheit mit Freising und zugleich als Hinweis auf die Bürde des neuen Amtes an der Seite von Papst Johannes Paul II. Benedikt XVI. hat den traditionellen Freisinger Mohren aus dem Wappen des alten Fürstbistums und den Korbiniansbären zum Zeichen der besonderen Verbundenheit mit seinem Heimatbistum auch in sein päpstliches Wappen aufgenommen.



www.kath.net/detail.php?id=13118
Kirsty1
Thursday, March 16, 2006 1:56 PM
Der Papst kommt im Herbst nicht nach Traunstein


Aus dem von vielen erhofften Besuch von Papst Benedikt XVI in Traunstein anlässlich seiner Apostolischen Reise nach Bayern im September wird nichts: Das Vatikanische Staatssekretariat teilte jetzt in einem Brief an Oberbürgermeister Fritz Stahl mit, dass der Heilige Vater aus Zeitgründen bei seiner Bayern-Reise nicht nach Traunstein kommen kann. Die Möglichkeit eines späteren Besuchs wird jedoch offen gehalten. Stahl hatte den Papst anlässlich dessen Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Traunstein am 8. Februar (wir berichteten ausführlich) gebeten, er möge bei den Planungen für die Reise nach Bayern »Traunstein als eine Station am Wege, als Rastplatz, in die Überlegungen mit einbeziehen«. Auch überreichte er ihm damals ein Einladungsschreiben.




In dieser Einladung heißt es unter anderem: »Wissend um die zeitliche Belastung, der Sie beim Besuch Bayerns im September dieses Jahres ausgesetzt sein werden, möchte ich es dennoch nicht versäumen, Sie zu diesem Anlass als nunmehrigen Ehrenbürger Ihrer – von Ihnen bei Ihrem Besuch am 12. Mai 2002 selbst so titulierten – 'Vaterstadt' Traunstein einzuladen.« Unterzeichnet ist das Einladungsschreiben außer von Oberbürgermeister Fritz Stahl noch von Landrat Hermann Steinmaßl, Stadtpfarrer Sebastian Heindl namens der Pfarrei St. Oswald und Direktor Thomas Frauenlob namens des Erzbischöflichen Studienseminars. Weiter heißt es darin unter anderem: »Nicht nur die Traunsteinerinnen und Traunsteiner, die Bewohner der gesamten Region würden Ihnen einen ebenso herzlichen wie begeisterten Empfang bereiten. Insbesondere denjenigen, die Sie aus Ihrer Traunsteiner Zeit noch persönlich in Erinnerung haben, würden Sie – dies wurde uns in vielen persönlichen Gesprächen immer wieder vermittelt – eine kaum zu ermessende Freude bereiten.«

Der Papst hatte sich über diese Einladung außerordentlich erfreut gezeigt, und seine Antwort war durchaus wohlwollend, wobei klar war, dass er sich nicht festlegen konnte: »In meinen Träumen denke ich schon daran, dass ich bei dem Deutschland- bei dem Bayern-Besuch eigentlich unbedingt nach Traunstein müsste. Ob die Träume dann auch praktizierbar sind, müssen wir erst sehen. Aber meine Gedanken gehen nicht nur einmal in der Woche nach Traunstein sondern immer wieder.«

In dem jetzt bei der Stadt über das Vatikanische Staatssekretariat, und zwar die Erste Sektion (zuständig für Allgemeine Angelegenheiten), eingegangenen Antwortschreiben auf die gemeinsame Einladung von Stadt, Landkreis, Pfarrei und Studienseminar, das sehr persönlich und herzlich abgefasst ist, steht unter anderem zu lesen:

»Seine Heiligkeit hat von Ihren Zeilen mit Freude Kenntnis erhalten und mich beauftragt, Ihnen für diesen Ausdruck der Wertschätzung des Nachfolgers Petri herzlich zu danken. Der Heilige Vater ist Ihrer Stadt stets besonders verbunden, nunmehr auch als Ehrenbürger. Der zeitlich begrenzte Rahmen seiner Reise nach Bayern im September 2006 und die bereits abgeschlossene Vorplanung derselben lassen jedoch einen Besuch Traunsteins leider nicht zu. Ich bitte Sie daher um Ihr wertes Verständnis, dass eine Berücksichtigung Ihres geschätzten Wunsches dieses Mal nicht möglich sein wird. Ob ein Besuch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden kann, wird die Zukunft zeigen.« Und weiter: »Der Papst begleitet die Bürgerinnen und Bürger Traunsteins gerne in seinem Gebet und erteilt ihnen allen auf die Fürsprache der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria von Herzen den Apostolischen Segen.«

Unterzeichnet ist das Schreiben von Erzbischof Leonardo Sandri, Substitut des Staatssekretariats.

Von dieser – in Anbetracht der Gegebenheit nicht ganz unerwarteten – Absage, die dem Heiligen Vater spürbar nicht leicht gefallen ist, unterrichtete der Oberbürgermeister unverzüglich die Miteinladenden sowie die Fraktionsvorsitzenden im Traunsteiner Stadtrat: »Wir alle bedauern diese Entscheidung, haben aber sicher auch Verständnis angesichts der großen offiziellen Belastung, jedoch auch die hoffnungsvolle Freude, dass es im Laufe der Zeit – zu einem späteren, möglicherweise günstigeren Zeitpunkt – die Chance für einen Besuch des Heiligen Vaters in Traunstein gibt. Erfreulicherweise sind noch alle Möglichkeiten offen.«




www.traunsteiner-tagblatt...hp?id=8776




Von dieser – in Anbetracht der Gegebenheit nicht ganz unerwarteten – Absage, die dem Heiligen Vater spürbar nicht leicht gefallen ist, .....






Diese Entscheidung, ist ihm bestimmt nicht leicht gefallen
Kirsty1
Thursday, March 16, 2006 1:57 PM
Marktl muss weiterhin bangen

Papst-Geburtsort steht offenbar nicht auf der offiziellen Besuchsliste von Benedikt XVI.



von Stephan Hölzlwimmer

Altötting. Hoher Besuch im Herzen Bayerns: Dr. Alberto Gasbarri, der Reisemarschall des Papstes, kam gestern nach Altötting, um den Besuch von Benedikt XVI. vorzubereiten. Nach seiner Visite in der Wallfahrtsstadt fuhr er weiter nach Marktl, um sich auch dort einen Eindruck von den Gegebenheiten zu verschaffen. Ob das Kirchenoberhaupt anlässlich seiner Reise nach Bayern vom 9. bis 14. September auch in seinem Geburtsort Station machen wird, bleibt aber weiterhin unklar. Der Heilige Vater werde demnächst persönlich entscheiden, ob es zu einem Privatbesuch in Marktl kommt, sagte Wolfgang Duschl von der bischöflichen Pressestelle lediglich. Diese Aussage lässt sich jedoch so interpretieren, dass Marktl offenbar keine offizielle Station des Papstes sein wird.
Dass es einen Besuch in Altötting geben wird, ist hingegen schon lange klar. Terminiert ist er auf den 11. September. Gestern nun ging es um die Details. Begleitet von einer rund 20-köpfigen Delegation, zu der neben Bischof Wilhelm Schraml auch Generalvikar Dr. Klaus Metzl, Kapelladministrator Alois Furtner, Landrat Erwin Schneider und Bürgermeister Herbert Hofauer gehörten, machte sich Gasbarri abgeschirmt von der Öffentlichkeit vor Ort kundig. Zusätzlich zur Besprechung in der Administration, bei der es um Sicherheits- und Protokollfragen ging, suchte er u. a. die Schatzkammer, die extra für den Papst zu einer Anbetungskapelle umfunktioniert werden soll, und das Kapuzinerkloster St. Magdalena auf, das als Rückzugsraum für den Pontifex im Gespräch ist. Generalvikar Metzl, der den Planungsstab der Diözese leitet, informierte den Vertreter des Vatikans über den Stand der Vorbereitungen und legte inhaltliche Vorschläge sowie grundsätzliche organisatorische Daten vor. Konkrete Entscheidungen, so Metzl, seien aber nicht gefallen. Vielmehr werde der päpstliche Reisemarschall die ihm überreichten Unterlagen in Rom prüfen. Erst dann würden Benedikt XVI. und die zuständigen Stellen das detaillierte Programm festlegen und veröffentlichen.
Seine persönlichen Eindrücke von Altötting fasst Gasbarri so zusammen: Er habe große Herzlichkeit und Freude auf den Besuch des Papstes erlebt und eine große Effizienz in der Vorbereitung festgestellt. Altötting sei eine wichtige Station beim Pastoralbesuch des Papstes in Bayern, auch deswegen, weil der Heilige Vater eine ganz persönliche Verbindung zu diesem Wallfahrtsort habe. Gasbarri ist heute in Regensburg.




www.pnp.de/nachrichten/ar...=bay&BNR=0
Kirsty1
Friday, March 17, 2006 2:41 PM
Kirche lädt auch Gläubige aus dem Ausland ein


Plakate für Papstbesuch werden mehrsprachig gedruckt - Reisemarschall war in Regensburg


Regensburg (lby). Der päpstliche Reisemarschall Alberto Gasbarri, der die Bayern-Reise von Papst Benedikt XVI. im September vorbereitet, war gestern in Regensburg. Dort besichtigte er das Gelände neben der Autobahn Nürnberg-Passau (A 3), auf der die Papst-Messe stattfinden soll. Er gab aber dazu keinerlei Stellungnahmen ab.
Zum Besuch des Papstes lädt die katholische Kirche die Gläubigen aus den Nachbarländern ein. Das Plakat für den Besuch werde mehrsprachig gestaltet und über die deutschen Bistümer hinaus in den Diözesen in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn ausgehängt, teilte das Erzbistum München-Freising gestern mit. Das Plakat mit einem Bild des Papstes und dem noch nicht veröffentlichten Motto des Besuches soll am kommenden Mittwoch beim traditionellen Treffen der bayerischen Bischöfe in Freising bei München vorgestellt werden.



www.pnp.de/nachrichten/ar...=bay&BNR=0
Kirsty1
Friday, March 17, 2006 2:41 PM
Ein Nicken zur Papstwiese


Schweigender Reisemarschall scheint zufrieden - Ost-Pilger willkommen
Regensburg. (pk) Ein freundliches Nicken, aber keine Silbe: Päpstlicher Reisemarschall Alberto Gasbarri hielt sich gestern strikt an seine Ansage, den Medien in Regensburg nur für einen Fototermin zur Verfügung zu stehen und kein Interview zu geben.

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Das war vor allem für die Rundfunkjournalisten frustrierend, die sich gestern um 13 Uhr neben den Fotografen und Zeitungsleuten auf der Brücke über die A 3 Nürnberg-Passau drängten. Immerhin bestätigte Gasbarri die Frage, ob er mit der Papstwiese südlich der Autobahn auf dem "Islinger Feld" zufrieden sei, mit besagtem Nicken. Die Besichtigung der Örtlichkeit war der erste Termin, den der Reisemarschall aus Rom gestern in Regensburg absolvierte. Ein ganzer Bus mit verschiedenen Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die sich mit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. am 12. und 13. September befassen, war angereist. Veranstaltungs-Organisator Peter Kittel und Generalvikar Michael Fuchs waren neben Vertretern des Ordinariats und der Stadt vor Ort.

Unbändige Freude

Bischof Gerhard Ludwig Müller kam mit dem Pkw und begrüßte Alberto Gasbarri auf der zur Brücke über die A 3 verlängerten Markomannenstraße. Der Bischof war es auch, der statt des Reisemarschalls den Medienleuten Rede und Antwort stand. "Wir freuen uns alle", strahlte der Diözesanhirte. "1,4 Millionen Katholiken bei uns freuen sich auf den Papstbesuch." Er erwarte neben deutschen Besuchern auch solche aus Tschechien, natürlich der Patendiözese Pilsen.

Aber auch aus Österreich, aus südosteuropäischen Ländern, Südfrankreich und Spanien hätten sich bereits Pilger für den Papstbesuch angemeldet. "Jeder Einzelne ist willkommen", sagte Müller. "Aber wir sehen nicht so sehr die Masse, sondern die Größe der Familie Gottes." Der Bischof fuhr nach dem Fototermin wieder ab und überließ die Unterbreitung der Regensburger Vorschläge seinen Mitarbeitern, darunter Michaela Schmid vom Seelsorgeamt. Auch was die Unterkunft Benedikts XVI. in der Domstadt anginge, brauche "sich keiner Sorgen zu machen", schmunzelte der Ortsbischof. Die Feldmesse mit dem Papst stellt er sich bunt vor: "Die Schüler unserer kirchlichen Schulen werden ihre T-Shirts tragen."

Als Reisemarschall Gasbarri in den Bus stieg und die Mitarbeiter des Ordinariats die Journalisten abwehrten, die noch Fragen stellen wollten, war es fünf Minuten nach 13 Uhr. Medienvertreter, die nicht schon vorher, sondern exakt zum Fototermin gekommen waren, der um 13.15 Uhr angesetzt war, sahen nur noch den Bus wegfahren. Wie dann bekannt wurde, besuchte Gasbarri wenig später Papst-Bruder Georg Ratzinger, und zwar ohne Begleitung. (Kommentar)




www.zeitung.org/zeitung/8...0,1,0.html






Wie dann bekannt wurde, besuchte Gasbarri wenig später Papst-Bruder Georg Ratzinger, und zwar ohne Begleitung.



Das hatte ich mir schon fast gedacht
Kirsty1
Friday, March 17, 2006 2:42 PM
17. März 2006


Papst besucht Marktl am Inn nicht offiziell

Papst Benedikt XVI. wird bei seinem Deutschland-Besuch im September seinen Geburtsort Marktl am Inn nicht offiziell besuchen. Dies verlautete aus bayerischen Kirchenkreisen. Möglicherweise wird der Papst aber zu einem Privatbesuch in die alte Heimat fahren, berichtet "Kathnews.de". Das sei jedoch eine Entscheidung, die nur der Pontifex selbst treffen könne, heißt es weiter.

Der Bruder des Papstes, Hochwürden Georg Ratzinger, sagte "Kathnews": "Ich glaube, dass er Marktl besuchen wird. Jedenfalls für einen kurzen Besuch."

(N24.de, Netzeitung)



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